Was weißt du über Glühwürmchen?

Was weißt du über Glühwürmchen?

Rund um den Johannistag am 24. Juni ist die beste Zeit, Glühwürmchen zu beobachten. Warum, und was du sonst noch über diese erstaunlichen Tiere wissen musst, erfährst du hier in dieser Bildergalerie. Klicke dich einfach durch die Fotos!

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Das Wichtigste zuerst: Glühwürmchen sind gar keine Würmer, sondern Käfer! Der Begriff Glühwürmchen hat sich verbreitet, weil die Weibchen einem Wurm ähnlich sehen. Wissenschaftler sprechen aber von Leuchtkäfern.

Das Wichtigste zuerst: Glühwürmchen sind gar keine Würmer, sondern Käfer! Der Begriff Glühwürmchen hat sich verbreitet, weil die Weibchen einem Wurm ähnlich sehen. Wissenschaftler sprechen aber von Leuchtkäfern.

Leuchten können sowohl die Weibchen als auch die Männchen. Fliegen können aber nur die Männchen. Wenn ihr also fliegende Glühwürmchen seht, sind das immer Männchen. Das hier ist ein Weibchen.

Mit ihrem Leuchten versuchen die Tiere, einen geeigneten Partner zu finden. Die Mathematik dabei: Das Weibchen, das am hellsten leuchtet, lockt am meisten Männchen an.

Für das Leuchten läuft ein ziemlich komplizierter, chemischer Prozess ab. Eine Carbonsäure wird durch ein spezielles Enzym zersetzt. Dadurch entsteht Energie, die in Licht umgewandelt wird.

Der Körper des Glühwürmchens kann dabei aber nicht verbrennen. Während eine Glühbirne ja durch die Energie mit der Zeit heiß wird, produziert ein Glühwürmchen kalte Energie.

Die Hochzeit der Partnersuche findet um die so genannte Johannisnacht vom 23. auf den 24. Juni statt. Am liebsten halten sich die kleinen Tierchen an Waldrändern und Gebüschen auf. In der Nähe ist meist irgendwo Wasser zu finden.

Generell gilt: Je dunkler es ist, desto besser kannst du sie beobachten. Also: Licht oder Taschenlampe aus - und dann viel Spaß!

Stand: 22.06.2018, 15:59 Uhr

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