Was ist Mikroplastik?

Was ist Mikroplastik?

Mikroplastik verschmutzt unsere Meere. Hier erklären wir euch, wo die winzigen Plastikkügelchen herkommen.

Mikroplastikpartikel auf einer Fingerkuppe

Mikroplastik nennt man Plastikstücke, die kleiner als 5 Millimeter sind.

Mikroplastik nennt man Plastikstücke, die kleiner als 5 Millimeter sind.

Im Meer schwimmt eine Menge davon und verschmutzt es: Mit bloßem Auge kann man die kleinen Kügelchen im Wasser kaum erkennen.

Der größte Teil des Mikroplastiks - 35 von 100 Kugeln - stammt aus synthetischer Kleidung wie zum Beispiel solchen Fleece-Jacken. Wenn sie gewaschen werden, lösen sich Kunstfasern, die dann ins Abwasser gelangen. Kläranlagen können die Mini-Plastikkugeln kaum aus dem Wasser fischen.

Viele Plastikkügelchen entstehen auch, wenn solche Autoreifen sich auf der Straße abreiben: Fast 30 von 100 Kugeln. Und auch der Feinstaub aus den Städten landet irgendwann als Mikroplastik im Meer.

Ein kleiner Teil des Mikroplastiks kommt aus Kosmetik wie Duschgel oder Zahnpasta: Etwa 2 von 100 Plastikkügelchen.

Über die Flüsse fließt das Mikroplastik ins Meer und bildet dort riesige Strudel. Und sogar in der Arktis haben Forscher schon Mikroplastik im Eis gefunden.

Am Ende landet das Mikroplastik auch auf unseren Tellern: Forscher haben es schon in Fischen oder Muscheln gefunden. Wenn wir sie essen, kann das Plastik uns krank machen.

Stand: 07.06.2018, 18:00 Uhr

Darstellung: