Osterkuckuck, Osterhase und Ostereier

Osterkuckuck, Osterhase und Ostereier

Damit das Osterfest ein "richtiges" Osterfest ist, dürfen einige Dinge nicht fehlen. Ostereier zum Beispiel oder auch der Hase - in unserer Bildergalerie stellen wir euch die wichtigsten Osterbräuche vor.

Bräuche zu Ostern

Eier färben: Hühnereier zu Ostern bunt anzumalen, ist wahrscheinlich einer der ältesten Osterbräuche. Schon die alten Römer und Griechen haben in der Frühlingszeit Eier verziert oder bunt gefärbt.

Eier färben: Hühnereier zu Ostern bunt anzumalen, ist wahrscheinlich einer der ältesten Osterbräuche. Schon die alten Römer und Griechen haben in der Frühlingszeit Eier verziert oder bunt gefärbt.

Eier verschenken: Die Idee die bemalten Eier an Freunde zu verschenken, ist auch nicht ganz neu. Vielleicht stammt der Brauch aus dem Mittelalter, denn damals war es üblich mit Eiern zu bezahlen. Und zu Ostern hat man dann auch schon mal eins verschenkt.

Eier suchen: Warum an Ostern Eier versteckt werden und danach von irgendwem gesucht, ist nicht bekannt. Klar ist aber, dieser Brauch ist sehr beliebt bei Kindern und Erwachsenen und das reicht ja wohl: Ei - Zw-Ei - Dr-Ei - vier- Eckstein, alles muss versteckt sein!

Noch ein Brauch - Osterstrauch: Zu Ostern holen wir den Frühling ins Wohnzimmer. Zweige mit frischen Blüten, Knospen oder Blättchen kommen in die Vase und werden mit Eiern behängt.

Osterzopf: Das ist keine Frisur, die Mädels sich an Ostern flechten. Ein Osterzopf ist aus süßem Hefeteig und steht Ostersonntag duftend auf dem Frühstückstisch.

Der Kuckuck und der Hase: Der Hase bringt die Eier zu den Kindern und versteckt sie im Garten oder im Haus (wenn das Wetter schlecht ist). Das war nicht immr so: Bevor die Spielzeugindustrie und die Schokoladenfirmen angefangen haben zu Ostern nur noch Hasen herzustellen, gab es auch andere Tiere, die angeblich Eier versteckt haben. Der Kuckuck zum Beispiel: Dieser Vogel legt seine Eier sowieso gerne in fremde Nester. Ja, und an Ostern, so erzählte man, hat er seine Eier dann einfach noch bunt angemalt.

Osterlamm: Ostern begegnet ihr überall kleinen Lämmchen. Das Lamm ist als Tierbaby ein Symbol für Reinheit und neues Leben. Vor allem geht das Osterlamm aber auf einen alten religiösen Brauch der Juden zurück. Mit der Schlachtung eines Lamms zum jüdischen Pessachfest erinnern die Juden an den Auszug der Israeliten aus Ägypten, mit dem das Volk Israel befreit wurde.

Stille Glocken: Von Karfreitag bis Ostersonntag läuten die Kirchenglocken nicht. Die Christen zeigen damit, dass sie um den Tod Jesu Christi trauern. Den Kindern erzählt man auch, dass die Kirchenglocken nicht läuteten, weil sie weggeflogen wären und erst am Sonntag wiederkämen.

Die Osterkerze: Das Licht der Osterkerze steht für den Glauben der Christen daran, dass Jesus Christus den Tod besiegt hat und wieder auferstanden ist. In der Nacht zum Ostersonntag wird in den Ostergottesdiensten überall feierlich die neue Osterkerze angezündet.

Das Osterfeuer: Dieser Brauch hatte ursprünglich nichts mit dem christlichen Osterfest zu tun. Die Menschen wollten mit dem Feuer die Sonne auf die Erde locken und so den Winter vertreiben.

Stand: 27.03.2018, 15:31 Uhr

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