Die Sternsinger sind unterwegs

Die Sternsinger sind unterwegs

Seit dem 27. Dezember sind wieder die Sternsinger unterwegs. Hier erfahrt ihr, woher dieser Brauch kommt.

Sternsinger

Vom 27. Dezember durch die Straßen bis zum 6. Januar, dem Dreikönigstag, ziehen die Sternsinger aus, um Spenden zu sammeln.

Vom 27. Dezember durch die Straßen bis zum 6. Januar, dem Dreikönigstag, ziehen die Sternsinger aus, um Spenden zu sammeln.

Die Sternsinger sind Kinder aus katholischen Kirchengemeinden, die meistens von einem Erwachsenen begleitet werden. Sie klingeln an vielen Haustüren. Dort singen sie dann Lieder vor und sammeln Spenden.

Oft singen sie ein ganz bestimmtes Lied: „Die Heiligen Drei König mit ihrem Stern, die kommen gegangen ihr Damen und Herren“.

Dieses Jahr sammeln die Kinder Spenden für den Kampf gegen Kinderarbeit. In manchen Gemeinden bekommen die Kinder außerdem Süßigkeiten geschenkt. Die dürfen sie selbst behalten.

Am Ende schreiben die Kinder einen Segen mit Kreide über die Tür: Die Buchstaben C, M, B und das aktuelle Jahr. Das ist eine Abkürzung für einen lateinischen Satz und heißt auf Deutsch: Christus segne dieses Haus.

Der Brauch der Sternsinger geht auf eine Geschichte in der Bibel zurück: Sie erzählt von den drei Weisen Caspar, Melchior und Balthasar, die sich mit Sternen gut auskennen. Sie sind einem Stern gefolgt und haben vor mehr als 2000 Jahren Jesus im Stall von Bethlehem besucht. Ihre Geschenke waren: Gold, Weihrauch, Myrrhe.

Sternsinger gibt es schon sehr lange. Seit wann, ist nicht ganz klar. Wahrscheinlich hat der Brauch im Mittelalter angefangen: Damals sind Schüler im Winter durch die Straßen gezogen und haben Spenden für sich und ihre Mitschüler gesammelt. Dieses Bild stammt aus dem Jahr 1975.

Stand: 04.01.2018, 15:19 Uhr

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