Dreamer - "Illegale" Kinder in den USA - Radiogeschichte

Ein Mädchen hält ein Schild mit der Aufschrift "We are all Dreamers"

Dreamer - "Illegale" Kinder in den USA - Radiogeschichte

Sie heißen "Dreamer", also Träumer: Die Kinder von Menschen, die illegal in die USA gekommen sind.

Dreamers - "Illegale" Kinder in den USA - Radiogeschichte

KiRaKa - Kinderhörspiel im WDR | 04.02.2018 | 29:27 Min.

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Wer in ein fremdes Land reist, um für immer dort zu leben, der braucht eine ganz bestimmte Erlaubnis und Papiere, die beweisen, dass er diese Erlaubnis hat. Wer keine solchen Papiere hat und trotzdem im Land bleibt, den nennen manche Menschen einen "illegalen Einwanderer".

Der Traum, für immer zu bleiben

Solche Einwanderer gibt es in vielen Ländern - und sie bringen oft auch Kinder mit: In den USA gibt es ungefähr 800.000 von ihnen. Sie nennen sich "Dreamer", weil sie davon träumen, für immer in den USA bleiben zu dürfen - und zwar ganz legal, also ohne das Gesetz zu brechen. Sie wollen zur Schule gehen und arbeiten - ganz normal, wie alle anderen Amerikaner auch.

Zurückschicken oder nicht?

In den USA diskutieren die Menschen viel darüber: Sollen diese Menschen zurück geschickt werden? Oder sollen sie in den USA bleiben dürfen? Was passiert mit deren Familien, wenn sie auseinander gerissen werden?

Martina Buttler ist Journalistin und berichtet für den WDR aus den USA. Sie hat viel mit Auswanderern zu tun und trifft sich mit ihnen. Alle träumen von einem sicheren Leben in den USA. In unserer Radiogeschichte berichtet Martina Buttler darüber, wie es diesen Menschen geht.

Dreamer - "Illegale" Kinder in den USA
Eine Radiogeschichte von Martina Buttler
Redaktion: Andreas Blendin
Produktion: WDR 2018

Stand: 31.01.2018, 18:39

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