Gänsehaut und feuchte Augen - Radiogeschichte

Deutsche Fans singen die Nationalhymne

Gänsehaut und feuchte Augen - Radiogeschichte

Wenn bei der Fußball-WM vor dem Spiel die Nationalhymnen erklingen, kann man Fans sehen, die ihre Hand auf Herz pressen und ergriffen mitsingen. Manchen weinen sogar. Warum eigentlich?

Warum weinen Fans und Spieler? Was sind das für seltsame Musikstücke, die solche Gänsehaut-Gefühle auslösen? Wer sucht sie aus, und wer darf sie komponieren?

Musik, die Gänsehaut macht

In dieser Radiogeschichte geht es um Hymnen aller Art: Die berühmte „Marseillaise“ etwa, die während der Französischen Revolution entstand und vielleicht deshalb besonders blutrünstig geraten ist. Oder unser Deutschlandlied, dessen Melodie eigentlich ein Lobgesang auf den österreichischen Kaiser war und dessen Text ein aus Deutschland verbannter Freiheitskämpfer auf der Insel Helgoland schrieb. Die spanische Hymne hat gar keinen Text - was ganz praktisch ist. Da kann man sich wenigstens nicht vertun, wie die Sängerin Sarah Connor, die einmal „brüh im Lichte“ statt „blüh im Glanze“ gesungen und dafür mächtig Ärger bekommen hat.  

Gänsehaut und feuchte Augen:
Eine KiRaKa-Radiogeschichte über Hymnen
Von Christiane Kopka
Redaktion: Andreas Blendin
Produktion: WDR 2018

Stand: 11.06.2018, 18:15

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