Nachrichten für Kinder: Videobeweis soll bleiben

Ein Schiedsrichter schaut sich eine strittige Szene auf einem Bildschirm an.

Nachrichten für Kinder: Videobeweis soll bleiben

Über den Videobeweis wird viel diskutiert. Vor dem Beginn der Bundesliga-Rückrunde sagen die Verbände und die Schiedsrichter ganz klar: Der Videobeweis soll bleiben.

Bilanz nach einem halben Jahr Videobeweis in der Bundesliga

KiRaKa Thema des Tages | 11.01.2018 | 04:33 Min.

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Start in die Bundesliga-Rückrunde

Am Wochenende startet die Bundesliga in die Rückrunde. Kurz vor dem Start haben sich jetzt die Schiedsrichter getroffen, um über den Videobeweis zu reden, den es seit dieser Saison gibt. Fußballbund und Fußballliga haben sich dafür ausgesprochen, dass der Videobeweis bleibt. Sie wollen aber nachbessern.

Viel Kritik am Videobeweis

Am Videobeweis gibt es sehr viel Kritik. Spieler und Trainer haben sich oft darüber geärgert, dass einige Entscheidungen trotzdem falsch gefällt wurden und für viele Fans macht er einen Teil der Fußball-Atmosphäre kaputt. Deshalb soll der Videoschiedsrichter bald nur noch bei klaren Fehlentscheidungen eingreifen, wenn die Videobilder eindeutig sind.

Der Video-Schiedsrichter verhinderte einige Fehlentscheidungen

In der Hinrunde wurden mehr als 1.000 Situationen am Bildschirm von geschulten Schiedsrichtern überprüft. 50 Mal wurde der Schiedsrichter auf dem Spielfeld angefunkt. 48 Mal änderte er danach seine Meinung. In elf Fällen war es trotzdem die falsche Entscheidung. Um so etwas zu verhindern, sollen die Schiedsrichter auf dem Feld noch häufiger auf ihren eigenen Video-Monitor am Spielrand schauen und sich nicht nur auf den Videoschiedsrichter verlassen.

Stand: 11.01.2018, 18:46

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