Nachrichten für Kinder: Zu viele weibliche Schildkröten

Eine Schildkröte schwimmt im Meer

Nachrichten für Kinder: Zu viele weibliche Schildkröten

Ob eine Schildkröte männlich oder weiblich wird, entscheidet sich während der Brutzeit und hängt von der Temperatur ab. In Australien gibt es fast nur noch Weibchen.

Den Schildkröten gehen die Männchen aus

KiRaKa | 09.01.2018 | 00:43 Min.

Grüne Meereschildkröte vom Aussterben bedroht

Die Schildkröten im Great Barrier Reef vor der Küste Australiens haben ein Problem. Es gibt einen Frauenüberschuss bei den Grünen Meeresschildkröten. Aus etwa 99 Prozent der Schildkröteneier schlüpfen nur noch Weibchen. Tierforscher befürchten, dass die Meeresschildkröten ohne Männchen aussterben könnten.

Wärme Temperaturen durch Klimawandel

Für diese Entwicklung machen die Forscher den Klimawandel verantwortlich. Das Geschlecht der Meeresschildkröten hängt davon ab, wie warm es ist, wenn die Eier an den Stränden von den Weibchen vergraben werden. Wenn es wärmer ist, schlüpfen mehr Weibchen.

Männchen brauchen es kälter

Männliche Schildkrötenbabys brauchen kältere Temperaturen. Deshalb wird nun darüber nachgedacht, Zelte an den Stränden aufzubauen, an denen die Schildkröten ihre Eier ausbrüten. Der Schatten lässt die Temperatur sinken und mehr Männchen würden schlüpfen.

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Stand: 09.01.2018, 15:40

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