Nachrichten für Kinder: Meeresspiegel steigt stärker als erwartet

Strandbucht am Meer, vorne angespültes Meereswasser, seitlich Sonenstrahlen am Felsen, am Horizont Meer und Himmel mit Wolkendecke

Nachrichten für Kinder: Meeresspiegel steigt stärker als erwartet

Der Meeresspiegel steigt viel schneller an als erwartet. Das haben Wissenschaftler der Uni Colorado in den USA herausgefunden.

Meeresspiegel steigt wohl stärker als erwartet

KiRaKa | 13.02.2018 | 01:26 Min.

Von Satelliten gemessen

Von Satelliten aus, die ja ständig die Erde umkreisen, kann man messen, wie hoch das Meer steigt. Das haben Forscher jetzt schon 25 Jahre lang gemacht. Und daraus können sie berechnen: Das Meer steigt wesentlich schneller als bisher gedacht. Im Jahr 2100, also in 82 Jahren, steht das Meer wahrscheinlich schon um etwa 65 Zentimeter höher als noch 2005.

Überflutungen drohen

In Ländern wie Bangladesch, das keine Deiche bauen kann, würden große Teile vom Meerwasser überflutet. Kleine Inselstaaten wie zum Beispiel Fiji würden einen wichtigen Teil ihrer Fläche an den Ozean verlieren. An den Küsten wohnen nicht nur die meisten Menschen, dort gibt es oft auch das einzige flache Land, wo die Bauern das Essen anbauen und ernten können.

Die Gletscher schmelzen

Schuld am steigenden Meeresspiegel ist vor allem die Erderwärmung. Dadurch schmelzen in der Antarktis und auf Grönland die gigantischen Gletscher, die dann als Wasser ins Meer fließen. Außerdem sind auch die Ozeane wärmer geworden - und warmes Wasser dehnt sich aus, steigt also in die Höhe. 

Es muss endlich was passieren

Viele Wissenschaftler und Umweltschützer sehen diese neue Berechnung als weitere Ermahnung an die Regierungen, mit klugen Maßnahmen gegen die Erderwärmung zu kämpfen.

Stand: 13.02.2018, 16:58

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