Nachrichten für Kinder: Gefahren von Spielzeug mit Internetverbindung

Smarte Puppe Cayla

Nachrichten für Kinder: Gefahren von Spielzeug mit Internetverbindung

Wenn Puppen oder andere Spielzeuge Töne oder Bilder übermitteln, dann kann das problematisch und teilweise auch verboten sein.

Smartes Spielzeug

KiRaKa | 07.12.2017 | 01:32 Min.

Vielleicht habt ihr ja auch schon einen Wunschzettel für Weihnachten geschrieben. Bei manchen Kindern stehen da auch elektronische Spielzeuge drauf, die übers Internet oder per Handy-Verbindung Daten übertragen. Doch solche Spielzeuge sind nicht unproblematisch und teilweise sogar verboten.

Verboten: heimliches Filmen und Abhören

Manche Spielzeuge sind verboten – und zwar, wenn sie Kinder heimlich belauschen oder filmen und jemand anderes auf einem Smartphone oder im Internet dabei zugucken kann.

Puppe, die Fragen beantwortet

Zum Beispiel gibt es ein Feuerwehrauto, das eine Kamera hat und beim Spielen alles mitfilmt. Oder eine Puppe, mit der man sich unterhalten kann und die sogar Fragen beantwortet. Aber die Puppe sendet auch alle Fragen ins Internet, wo die Gespräche belauscht werden, ohne dass die Kinder das wissen.

Verbotenes Spielzeug muss zerstört werden

Nach deutschen Gesetzen ist aber das heimliche Ausspionieren – auch mit Spielzeugen – verboten und kann hart bestraft werden. Und die Gegenstände, also die Spielzeuge, muss man danach auch noch zerstören – so, dass sie nicht weiter genutzt werden können.

Überwachung per Uhr

Ganz aktuell sind intelligente Kinderuhren – bei Eltern sehr beliebt –, die auch als Abenteuer-Uhren bezeichnet werden. Mit diesen Uhren kann man sogar auch telefonieren, und sie zeigen auch einen Kompass an.

Eltern können damit überwachen, wo ihre Kinder gerade sind. Aber bei vielen Modellen können Eltern – oder möglicherweise sogar Fremde – heimlich anrufen, ohne dass man es bemerkt. Dann kann jemand die Kinder über diese Uhr belauschen, obwohl er gar nicht in der Nähe der Uhr ist.

Stand: 07.12.2017, 19:10

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