Nachrichten für Kinder: Streit ums "Huh"

Isländische Fans im Stadion

Nachrichten für Kinder: Streit ums "Huh"

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 haben die Island-Fans ihr Team mit lauten "Huh-Rufen" angefeuert. Das Wort hat ein Lehrer gekauft.

Kann man ein "Huh" besitzen?

KiRaKa | 09.04.2018 | 01:14 Min.

Bei der Fußball-EM 2016 haben die Fans von Island ihre Mannschaft mit einem lauten „Huh“ angefeuert. Nach der EM hat sich dann der isländische Grundschullehrer Gunnar Andresson die Rechte an diesem Schlachtruf gesichert. Das heißt, kein anderer darf den Namen auf Produkte schreiben oder ihn als Namen für Produkte verwenden, da der Ausruf jetzt ihm gehört.

Komiker hatte keine Ahnung

Nun wollte der Komiker Hugleikur Dagsson aus Island T-Shirts herstellen, auf denen ein Fan „Huh“ ruft. Dagsson wusste nicht, dass er das nicht darf. Also bekam er von Andresson, der ja nun die Rechte an dem Ausruf hat, eine Nachricht: Er schrieb, dass Dagsson die T-Shirts nicht weiter verkaufen darf.

Sauer schrieb der wiederum zurück, dass er nicht wusste, dass man sich die Rechte an einem Schlachtruf sichern kann und, dass der Ruf „Huh“ eigentlich aus Schottland geklaut ist. Auch im Internet regten sich viele Leute über Andresson auf und sagten, dass „huh“ sollte allen gehören und nicht nur dem Lehrer.

Erlös wird zum Teil zur Spende

Darauf erklärte Dagsson auf Facebook, dass er die T-Shirts solang er kann weiterverkauft und die Hälfte vom Geld, das er mit den T-Shirts verdient, an die Krebshilfe spendet.

Stand: 09.04.2018, 19:29

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