Nachrichten für Kinder: Zu viel Weltraum macht krank

Astronauten im Weltal in der Schwerelosigkeit

Nachrichten für Kinder: Zu viel Weltraum macht krank

Forscher sagen, dass schon drei Stunden dort schlecht fürs Gehirn sind.

Reisen zum Mars schlecht fürs Gehirn

KiRaKa | 10.11.2017 | 01:16 Min.

Falls ihr mal zum Mars reisen möchtet: Überlegt euch das am besten vorher ziemlich gut, denn: Wissenschaftler – unter anderem welche aus Frankfurt - schreiben in einer neuen Studie: Das kann schädlich fürs Gehirn sein.

Schon nach drei Monaten Schwerelosigkeit – der ist man ja im All ausgesetzt - verändere sich die Gehirnstruktur von Astronauten sehr stark.

Ohne Schaden käme man nicht zum Mars

Und würde man heute zum Mars aufbrechen, dauert das mit den Raketen und Raumschiffen, die es zurzeit gibt, mindestens zwei Jahre. Die Forscher untersuchten für ihre Forschungen die Gehirne von 34 Astronauten vor und nach deren Reise ins All.

Die Untersuchungen ergaben, dass sich bei Weltraumreisen ab ungefähr drei Monaten Dauer – das kann zum Beispiel bei Aufenthalten auf der Raumstation ISS vorkommen - die Hirne der Astronauten durch die Schwerelosigkeit veränderten. Die Folgen: Sehstörungen und Kopfschmerzen etwa.

Der Mensch würde unter anderem sein Gleichgewicht verlieren

Die Forscher nehmen an, dass die Schwerelosigkeit auf Dauer gerade diejenigen Hirnregionen verändert, die mit verantwortlich sind für das Zurechtfinden in Räumen – dazu brauchen wir etwa den Gleichgewichtssinn – und für die Wahrnehmung, also zum Beispiel für das Sehen und Hören.

Bliebe ein Astronaut also länger im All, kann das dann auch gefährlich werden. Ob die Veränderungen der Gehirne sich nach einiger Zeit wieder zurückbilden oder nicht, ist noch nicht untersucht.

Stand: 10.11.2017, 18:23

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