Nachrichten für Kinder: Klima-Gipfel für Schüler

Sicht auf die Erde vom Weltraum aus

Nachrichten für Kinder: Klima-Gipfel für Schüler

Mehr als 500 Schüler aus Ostwestfalen-Lippe haben sich dazu an diesem Freitag im größten Kino der Stadt Bielefeld getroffen.

Schüler in Bielefeld hatten eigenen Klima-Gipfel

KiRaKa | 10.11.2017 | 01:56 Min.

Die Politiker in Bonn sind nicht die einzigen, die in diesen Tagen über den Schutz des Weltklimas beraten. Mehr als 500 Schüler aus Ostwestfalen-Lippe haben sich am Freitag im größten Kino der Stadt Bielefeld getroffen, um dort an einem sogenannten „Schüler-Klimagipfel“ teilzunehmen. Dabei konnten die Schüler der Mittel- und Oberstufe jede Menge Fragen an Klima-Fachleute stellen.

Thomas Reiter wurde aus der europäischen Weltraumzentrale zugeschaltet

Wieviel Zeit haben wir noch, bis wir die Auswirkungen des Klimawandels in Europa spüren? Was machen eigentlich die Städte und Gemeinden bei uns in Nordrhein-Westfalen gegen die Erderwärmung? Welche klimafreundlichen Jobs gibt es?
Fragen wie diese kamen immer wieder aus den Reihen der Schüler beim Klima-Gipfel. Beantwortet wurden sie unter anderem von einem Forscher des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven. Dort untersuchen Wissenschaftler unter anderem, wie dich die Erderwärmung auf die Eiskappen der Pole auswirkt.

Außerdem war der Astronaut Thomas Reiter aus der europäischen Weltraumzentrale in Darmstadt zugeschaltet. Er hat den Schülern berichtet, wie einzigartig die Erde aus dem Weltraum aussieht und wie zerbrechlich sie ist.

Städte und Landkreise setzen mehr auf "sauberen Strom"

Die Fachleute schätzen, dass spätestens ab 2050 die Temperaturen bei uns deutlich steigen werden und es mehr und heftigere Stürme geben wird, wenn die Menschen nicht sofort dafür sorgen, dass weniger schädliche Abgase in die Luft gelangen.

Viele Städte und Landkreise wollen zum Beispiel deutlich mehr Strom aus erneuerbare Energien, also zum Beispiel aus Windkraft oder Solaranlagen in ihren eigenen Gebäuden einsetzen.

Auch der Einzelne kann viel fürs Klima tun

Und auch jeder einzelne von uns kann täglich ein bisschen selbst gegen den Klimawandel tun: Die Forscher raten zum Beispiel, nachts das Handy auszuschalten und das Ladekabel abzuziehen, um Strom zu sparen. Oder auch lieber zu duschen als zu baden, weil das Wasser spart. Und wenn möglich lieber Fahrrad zu fahren als Bus oder Auto.

Im nächsten Jahr soll es dann einen weiteren Schüler-Klimagipfel geben, weil sich dieses Mal so viele Schulen beworben haben.

Stand: 10.11.2017, 18:07

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