Eversberg und die Himmelstreppe

Eversberg und die Himmelstreppe

Der Weihnachtsstern über der „Bergstadt Eversberg“

Unsere Reise beginnt in der kleinen „Bergstadt Eversberg“, die heute zu Meschede gehört und unweit des Hennesees liegt. Der Name Eversberg soll auf das hohe Aufkommen von Wildschweinen in dieser waldreichen Gegend zurückzuführen sein, weshalb auch ein Eber Bestandteil des Eversberger Stadtwappens ist. In dem 755 Jahre alten Ort beginnt die Weihnachtszeit, wenn der große Weihnachtsstern auf dem ehemaligen Wehrturm der Burgruine des Ortes leuchtet.

Nächtliche Aufnahme einer beleuchteten Burgruine, auf deren Turm ein beleuchteter Stern steht

Der Weihnachtsstern über der Eversberger Burgruine

Und immer am Vorabend des 6. Dezembers wird hier ein ganz besonderer Brauch gepflegt. Die großen und kleinen Eversberger veranstalten einen Laternenumzug, der mit Musik und Gesang über das Kopfsteinpflaster vor ansehnlichen Fachwerkfassaden vorbei bis zum historischen Rathaus zieht, um den Nikolaus zu begrüßen. Auf der Treppe des 1750 erbauten Rathauses beschert er die Kinder mit Weckmännern. Zu den weihnachtlichen Traditionen in Eversberg gehören auch das traditionelle Adventssingen auf dem Marktplatz vor der großen Heukrippe und ein Blockflötenkonzert.

Die Himmelstreppe am Hennesee

Ein guter Tipp der „Twersbraken“: Mit einem zwei Kilometer langen Spaziergang über den Henne-Boulevard, der in der Innenstadt Meschedes beginnt, ist der Hennesee leicht zu Fuß zu erreichen. Dort liegt der Hennepark mit vielen Freizeitmöglichkeiten. Direkt auf den Hennestaudamm wiederum führt die „Himmelstreppe“. Sie ist über 333 Stufen hoch und ein beeindruckendes Fotomotiv speziell in der Dunkelheit. Die beleuchtete Treppe bietet einen unglaublich schönen Blick über den Hennesee. Ein prima Ausflugstipp gerade zur Weihnachtszeit.

Eine gerade Treppe an einem Berghang, bei Nacht beleuchtet

Die „Himmelstreppe“ am Hennesee

Weitere Informationen im Internet

Autorin: Jutta Brinkmann

Stand: 26.11.2017, 20:15