Was es sonst noch so gibt

Was es sonst noch so gibt

Wasser gegen den Feind - Stellung von Amsterdam

Um 1900 errichteten die Holländer südlich von Alkmaar die sogenannte „Stellung von Amsterdam“. Rund um die Hauptstadt haben sie einen circa 135 Kilometer langen Verteidigungsring mit zahlreichen Forts, Batterien, Deichen, Wehren und Wassergräben angelegt. Im Ernstfall wollte man das Land entlang des Gürtels fluten. In 48 Stunden hätte alles unter Wasser gestanden. Doch das ist nie passiert. Seit dem Einsatz von Flugzeugen war diese Verteidigungstaktik überholt.

Blick über Wasser auf ein großes Festungsgebäude

Die Stellung von Amsterdam sollte die Stadt einst vor Feinden schützen.

Heute werden die alten Forts zum Teil wieder genutzt. Im Fort Spijkerboor ist ein Museum eingerichtet. Gebaut wurde es als Bunker für das niederländische Militär. Gut 300 Soldaten konnten unterkommen. Das Fort wurde 1913 fertiggestellt. Später wurde es als Gefängnis genutzt.

Entdecken, was im Wasser lebt

Jan Rotgans hat früher als Fischer gearbeitet. Schon mit 12 Jahren hat er damit angefangen. Mit 16 hatte er sein eigenes Schiff, ist aufs Meer gefahren und hat Aale gefangen. Für seine Gäste lässt er das Netz wieder ins Wasser und zeigt, welche Tiere in der offenen See schwimmen.

Tamina Kallert begrüßt Jan Rotgans auf seinem Kutter

Von Den Oever aus bietet Jan Rotgans Fahrten ins Wattenmeer an.

Schleppnetzfischen mit Gjalt

Schleppnetzfischen mit Gjalt ist von Egmond aan Zee bis nach Castricum eine Art Institution. Gjalt ist bekannt, wie „ein bunter Hund“. Er hat seinen Beruf aufgegeben und ist zurück ans Meer gegangen, wo er auch aufgewachsen ist. Heute liebt er es, über das Meer und seine Bewohner spielerisch aufzuklären. Je nach Wetter und Gezeitenstand findet man die unterschiedlichsten Meeresbewohner, z. B. Krabben, Meeresforellen, Steinbutt, Barsche, sogar Hummer oder Hai-Eier.

Gruppe von etwa 20 Personen steht in einer Reihe hüfthoch im Wasser

Mit einem riesigen Schleppnetz kann man herrlich die Wasserwelt erkunden.

Skulpturengarten von Nic Jonk

Der Künstler Nic Jonk (1928 – 1994) hat im Dorf Grootschermer einen Skulpturengarten mit etwa 30 großen Bronzeskulpturen angelegt.

Tamina Kallert betrachtet große Bronzeskulpturen in einem Park

Tamina besucht den Skulpturengarten.

Weitere Informationen im Internet

Autorin: Sabine Fricke

Stand: 20.05.2018, 20:15