Tag 4: Von Ibbenbüren bis Schöppingen

Tag 4: Von Ibbenbüren bis Schöppingen Wunderschön! 02.09.2018 UT Verfügbar bis 02.09.2019 WDR

Tag 4: Von Ibbenbüren bis Schöppingen

Etappe 4: Ibbenbüren - 24 km - Rheine - 9 km - Haddorfer Seen (Segeln!) - 17 km - Steinfurt - 10 km - Schöppingen

Gesamtstrecke: 60 Kilometer

Bentlager Dreiklang: Naturzoo, Saline, Kloster

Los geht es mit dem Bentlager Dreiklang: Naturzoo Rheine, Saline Gottesgabe und das Kloster Bentlage bilden ein wunderbares Naherholungsgebiet.

Dutzende Störche in einem Freigehege

Mehr als 100 Storchenpaare nisten jedes Jahr im Naturzoo Rheine.

Marco und Susanne besuchen zuerst den Zoo; sie dürfen bei der Seehundfütterung mitmachen. Fazit: Wer noch nie einen Seehund geküsst hat, hat was verpasst. Vom Storch geküsst zu werden, ist bestimmt nicht halb so angenehm. Trotzdem: Die Störche sind die Attraktion im Naturzoo. Jedes Jahr nisten hier über 100 Paare, und wer zur richtigen Zeit kommt (Juni), erlebt das Geklapper seines Lebens.

Hölzerne Saline

Die Saline Gottesgabe in Rheine

Direkt neben dem Zoo steht das alte Gradierwerk. Die Geschichte der Salzgewinnung in Bentlage reicht bis weit ins Mittelalter zurück. Die weitläufige Salinenanlage „Gottesgabe“ mit dem einst fast 300 Meter langen Dorngradierwerk war die erste derartige Anlage in Westfalen. Die Fahrradroute führt an der Saline Gottesgabe und dem Kloster Bentlage vorbei, durch eine mehr als tausend Jahre alten Kulturlandschaft mit ihren ursprünglichen Wäldern und Wiesen entlang der Ems.

Zweistöckiges, weißes Klostergebäude

Kloster Bentlage

Für Radwanderer ideal sind die Zimmer im Torwächterhäuschen von Kloster Bentlage: einfach, aber stilvoll, und mit traumhaftem Ausblick auf die Klosteranlage.

Segeln auf den Haddorfer Seen

Bis zu den Haddorfer Seen ist es nicht weit; mit dem Fahrrad in deutlich unter einer Stunde zu machen. Einer der beiden Seen ist zum Baden mit extra Kleinkindbereich am Strand, der andere See ist für den Wassersport reserviert. Marco und Susanne sind mit Nico Tietmeyer vom Segelclub Ochtrup/Wettringen verabredet. Sie merken schnell: „Wir sind gar nicht allein“. In der ersten Sommerferienwoche wird hier immer das Opti-Camp veranstaltet: Kinder lernen die Grundlagen des Segelns, und die kleinen Boote heißen Optimisten.

Marco und Susanne in einem kleinen Segelboot

Marco „an der Pinne“ - eher entspannt bei mäßigem Wind

Nico hat aber ein etwas größeres Boot ausgesucht, und Marco versucht sich unter fachkundiger Anleitung am Ruder (oder wie Susi sagen würde „an der Pinne“). Glück oder Pech: Es war eher entspannend, denn Wind gab es kaum. Bei gutem Wind ist das Segeln auf den Haddorfer Seen durchaus eine Herausforderung.

Schloss Steinfurt

Auf dem Weg nach Schöppingen machen die beiden noch einmal Rast in Steinfurt. Und sie staunen wieder mal über die Wasserschlösser. Allerdings gehört Schloss Steinfurt auch zu den ganz großen und beeindruckenden Anlagen. Während das Schloss im Privatbesitz ist und auch von der Fürstenfamilie bewohnt wird, steht der ehemalige Familiengarten der Öffentlichkeit zur Verfügung: das historische Bagno von Steinfurt. Im Rahmen der Regionale 2004 komplett renoviert, ist er heute einer der schönsten Stadtparks in Nordrhein-Westfalen.

Schlossgebäude, teilweise mit Fachwerk, neben einem Wassergraben

Wasserschloss Steinfurt

Abends kommen Marco und Susanne nach einem weiteren heißen Sommertag in Schöppingen an, kaputt, aber glücklich. Und Schöppingen selbst gehört auch zu den positiven Überraschungen ihrer Tour. Der Rathausplatz und der Park um die Kirche herum sind zauberhaft.

Historisches Rathausgebäude neben Stadthäusern

Der Rathausplatz von Schöppingen

Weitere Informationen im Internet

Autor: Michael Wieseler

Stand: 02.09.2018, 20:15