Tag 1: Drachenfels - Köln

Tag 1: Drachenfels - Köln

Drachenfels – Königswinter – Bonn – Niederkassel-Mondorf – Zündorf – Köln (ca. 54 km)

Vorab:
Mit dem Fahrrad auf den Drachenfels raufzukommen ist gar nicht ohne, zumal der Eselweg noch auf unbestimmte Zeit wegen Steinschlags gesperrt ist. Und in die Drachenfelsbahn darf kein Fahrrad rein. Außerdem ist der Anstieg für nicht so ganz topfitte Radfahrerinnen und Radfahrer schlicht zu steil. Also bleiben zwei Möglichkeiten:

  1. Die fitten Fahrradfahrer orientieren sich Richtung Lemmerzbad und fahren von da aus immer weiter hoch.
  2. Die anderen schließen ihr Fahrrad unten an der Talstation der Drachenfelsbahn fest und fahren mit dem Zug rauf, um die Aussicht zu genießen.
Zwei Radfahrer mit Helmen auf dem Drachenfels, im Hintergrund das Rheintal

Die fitten Radfahrer fahren auf den Drachenfels

Die Strecke:

Wir waren fast ausschließlich am Rhein entlang unterwegs, und das heißt auch: fast komplett ohne störenden Autoverkehr. In Königswinter sind wir mit der Fähre übergesetzt nach Bonn-Mehlem und dann linksrheinisch nach Bonn reingefahren. Erste Pause am Rheinpavillon, einer charmanten „alten BRD-style“ Restauration direkt am Rhein. Gute Pfannkuchen!

Gruppe Radfahrer auf einer Autofähre

Mit der Autofähre geht es von Königswinter nach Bonn-Mehlem.

Mit der Fähre nördlich von Bonn wieder rüber nach Niederkassel-Mondorf und dann rechtsrheinisch auf traumhafter Strecke nach Zündorf. Dieser Weg ist deutlich länger als die linksrheinische Variante, aber so spart man sich das Umfahren der Chemieanlagen in Wesseling. In Köln-Porz-Zündorf dann der Transfer zurück auf die linksrheinische Seite mit der Fähre, dem Krokolino. Weiter über Rodenkirchen zum Rheinauhafen und schließlich nach Köln-Deutz rüber zum neuen Rheinboulevard.

Radfahrer auf einem Radweg entlang des Rheins

Linksrheinisch geht es auf dem Radweg nach Bonn.

Was hängenbleibt:

  1. Es gibt wirklich viele neue teure Häuser direkt am Rhein zwischen Drachenfels und Köln, und die meisten davon scheinen Seniorenresidenzen zu sein.
  2. Wenn man an einem sonnigen Spätnachmittag im Sommer nach Köln reinfährt, kann man fast auf den Gedanken kommen, es sei wirklich eine Weltstadt.
Blick über den Rhein auf drei Kranhäuser und im Hintergrund der Dom

Weitere Informationen im Internet

Autor: Michael Wieseler

Stand: 20.08.2017, 20:15