Ausflug nach Güstrow

Außenansicht des Schlosses im Renaissancestil

Ausflug nach Güstrow

An einem Tag haben Steffi, Nicky und Marco eine Paddelpause eingelegt und sind mit dem Zug nach Güstrow gefahren, mit rund 30.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Bekannt sind in Güstrow das Schloss, die gut erhaltene Altstadt mit historischen Bauten und der Güstrower Dom. Dort hängt ein Nachguss des von Ernst Barlach geschaffenen „Schwebenden“, ein Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Das Original war während der Nazi-Herrschaft als sogenannte Entartete Kunst eingeschmolzen worden. Ein weiterer Nachguss hängt in der Kölner Antoniterkirche.

Waagerecht liegende Figur hängt in einem Kirchenraum

Der „Schwebende“ von Ernst Barlach ist ein Mahnmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Speedway - Motorsport ohne Bremse

Nicky ist Speedway-Fan und war schon oft auf der Bahn in Güstrow. Mit bis zu 130 km/h fahren die Fahrer hier um die Wette und ermitteln in vier Runden den Sieger. Die Motorräder haben übrigens keine Bremsen. Güstrow ist eines der Speedway-Zentren in Deutschland. Bei großen Events kommen bis zu 8.000 Zuschauer ins Stadion.

Vier Motorradfahrer beim Start auf einer Rennbahn, dahinter Zuschauertribüne

Start beim Speedway-Rennen in Güstrow

Wildpark Mecklenburg-Vorpommern

Der Wildpark hat sich auf heimische Tierarten spezialisiert, vor allem auf solche, die hier mal gelebt haben. Luchse und Bären zum Beispiel gab es hier früher in Mecklenburg. Mittlerweile wieder eingewandert ist der Wolf. Auf einem Truppenübungsplatz gibt es seit einigen Jahren wieder ein Rudel. Wölfe aus nächster Nähe erleben kann man allerdings nur im Wildpark. Da kommt man in Gängen, die durch das Gehege führen, fast in hautnahen Kontakt mit den Tieren. Steffi und Nicky waren schließlich sogar allein unter Wölfen. Mitten im Gehege steht eine Trapperhütte. Die kann man über Nacht mieten und den heulenden Wölfen vom Bett aus zuhören.

Grau-brauner Wolf auf einer Wiese

Ein Wolf im Wildpark Mecklenburg-Vorpommern

Eine besondere Attraktion ist auch das große Aquarium, das in den Seitenarm des Flusses Nebel hineinragt. Durch das Aquarium führt ein gläserner Tunnel. Besucher können darin die heimische Fischwelt erkunden, ohne nass zu werden.

Weitere Informationen im Internet

Autor: Dieter Schug

Stand: 08.10.2017, 20:15