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Luftaufnahme eines flachen Wiesenlandschaft mit mehreren Wasserläufen

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Europas größtes Wassersportrevier lockt jedes Jahr Freizeitkapitäne aus ganz Europa an. Seen und Flüsse können auf die unterschiedlichste Art bereist werden.

Der Norden Brandenburgs und die Mecklenburgische Seenplatte, das sogenannte „blaue Paradies“, lockt mit seiner abwechslungsreichen Wasserlandschaft jedes Jahr Freizeitkapitäne aus ganz Europa an. Zahlreiche Charterbetriebe bieten die unterschiedlichsten Boote an.

Yachthafen mit mehreren Booten an einem Holzsteg

Das Wassersportrevier in Ostdeutschland lockt Freizeitkapitäne aus ganz Europa an.

Das klassische Charterboot in der Region ist ein Verdränger, ein Kajütboot mit einer Länge zwischen 9 und 13 Metern, das von einem Innenbordmotor angetrieben wird. Diese Boote haben gute Fahreigenschaften und sind für 2 bis 8 Personen ausgelegt. Je nach Größe gibt es eine gut ausgestattete Kochecke, WC und Dusche.

Besonders geeignet für Familien sind sogenannte Bungalowboote, die mit einem Außenbordmotor angetrieben werden, quasi große Pontons mit einer Hütte als Aufbau. Für längeres Fahren sind sie weniger geeignet, da sie windanfällig und in Schleusen oft schwer zu manövrieren sind. Familien mit Kindern wollen aber gar nicht unbedingt große Strecken zurücklegen, nicht von Hafen zu Hafen reisen.

Um die Bundeswasserstraßen zu befahren, ist grundsätzlich der Sportbootführerschein Binnen notwendig. In den beliebten Charterrevieren hat man aber Ausnahmeregelungen geschaffen, sogenannte Charterbescheinigungen. Diese werden vom Vermieter nach einer drei- bis vierstündigen Einweisung für die Dauer des Urlaubs ausgestellt. Führerscheinpflicht besteht grundsätzlich auf der Havel um Berlin und auf der Elbe.

Die Gesamtstrecke

Stefan Pinnow setzt seine Reise mit dem Hausboot im Osten Deutschlands fort. Vor zwei Jahren fuhr er von der Müritz über die Mecklenburgische Seenplatte nach Berlin, jetzt geht es in einer großen Schleife von Berlin in Richtung Waren zurück, zunächst vorbei an Potsdam und Werder bis nach Brandenburg. Weiter geht es durch den Naturpark Westhavelland, bis der renaturierte Fluss in der Nähe des Domstädtchens Havelberg in die Elbe mündet. Viele Jahre trennte der Strom Ost und West, heute eint er ein riesiges UNESCO Biosphärenreservat. Mit der Strömung fährt Stefan auf der Elbe über Wittenberge bis nach Dömitz. In dem kleinen Ort zweigt die Elde-Müritz-Wasserstraße ab. Der längste Fluss der Region führt über 17 Schleusen und 180 Kilometer in das Herz der Mecklenburgischen Seenplatte. An der Müritz endet die große Rundfahrt.

Blick vom Ufer durch Gräser auf ein mittelgroßes Boot auf einem Fluss

Stefan Pinnow setzt seine Reise mit dem Hausboot im Osten Deutschlands fort.

Autor: Per Schnell

Stand: 05.05.2019, 20:15