Die Westfriesischen Inseln Ameland und Schiermonnikoog

Die Westfriesischen Inseln Ameland und Schiermonnikoog

Ameland

Ameland ist besonders bei Urlaubern aus Deutschland beliebt. Die Natur unterscheidet sich nur wenig von der auf den anderen Inseln, auch hier lockt vor allem der lange Sandstrand auf der Nordseite, an manchen Stellen ist er mehrere Hundert Meter breit. In den vier Ortschaften findet man noch viele gut erhaltene alte Häuser. Im Hauptort Nes im Landesinneren gibt es viele Unterkünfte, Restaurants und Geschäfte. Ebenso wie auf den anderen Inseln ist das Fahrrad das meistbenutzte Beförderungsmittel. Vielerorts gibt es Fahrradverleiher, die eine breite Palette an Rädern für die ganze Familie anbieten. Mittlerweile sind auch immer mehr Elektrofahrräder im Angebot.

Breiter Sandstrand unter blauem Himmel

Auf Ameland lockt der lange Sandstrand auf der Nordseite die Besucher an.

Schiermonnikoog

Schiermonnikoog ist die östlichste Westfriesische Insel - 16 Kilometern lang und drei Kilometer breit. Nicht einmal 1.000 Einwohner leben hier. Der Name bedeutet „Grau-Mönch-Insel“. Grau, weil einst die Mönchskutten der Benediktinermönche diese triste Farbe hatten. Das einzige Dorf der Insel trägt deren Namen - Schiermonnikoog. Bis vor 300 Jahren lag es drei Kilometer weiter westlich. Nach der gewaltigen Weihnachtsflut von 1717 begann man, wie auch auf Vlieland, nach und nach, sich weiter östlich neu anzusiedeln. Hauptattraktion von Schiermonnikoog ist der 16 Kilometer lange Strand, der von manchen als schönster Strand Europas bezeichnet wird. Drei Viertel der Insel haben Nationalparkstatus.

Kilometerlanger Sandstrand unter blauem Himmel

Der 16 Kilometer lange Strand von Schiermonnikoog wird von manchen als schönster Strand Europas bezeichnet.

Nationalpark Lauwersmeer

Im Jahre 1969 entschloss man sich, die Flussmündung im Norden der Niederlande bei Lauwersoog einzudeichen. Es entstand das Lauwersmeer. Nach und nach veränderte sich die Natur und wurde schon bald zum Nationalpark Lauwersmeer. Wiesen, dichte Schilfgürtel und Wälder prägen die Landschaft. Dazwischen hat eine vielfältige Vogelwelt ihr Zuhause gefunden. Wildgänse, Rohrdommel, Rohrweihe und zahlreiche andere Vogelarten können im Nationalpark beobachtet werden. Besucher können die Landschaft zu Fuß oder mit dem Rad erkunden; auch Wassersportfans haben die Möglichkeit, die weitläufigen Wasserflächen mit dem Kanu oder dem Kajütboot zu befahren.

Zahlreiche kleinere Seevögel stehen auf Sandboden

Zahlreiche Vogelarten können im Nationalpark Lauwersmeer beobachtet werden.

Weitere Informationen im Internet

Stand: 18.06.2017, 20:15