Tag 7: Am Ende doch noch die Tonion-Besteigung

Tag 7: Am Ende doch noch die Tonion-Besteigung

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, am siebten Tag hat sich das Wetter so stabilisiert, dass jetzt doch noch die Toniontour ansteht. Die Gruppe startet auf etwa 1.000 Höhenmetern, zum Gipfel (1.699 m) müssen Esel und Trekkerinnen mehr als 600 Höhenmeter schaffen.

Andrea Grießmann steht vor einem Wegekreuz mit Ortsangaben

Aufstieg auf den Berg mit dem ungewöhnlichen Namen die Tonion. Die größte Herausforderung der Wandergruppe.

Auf einem Wegeschild heißt es, es seien 2,5 Stunden zum Gipfel. Es geht aber langsam voran und ist anstrengender als gedacht. Die Gruppe muss eine Weide mit einer Herde Kühe überqueren. Das ist nicht immer ganz ohne, aber die Kühe bleiben friedlich. Mit den Eseln, die sich Zeit nehmen, um ihre Hufe sicher zu setzen, und mit einer kleinen Pause zwischendurch braucht die Gruppe schließlich vier Stunden.

Wanderer und Esel inmitten einer Kuhherde

Die Kühe sind ganz friedlich, Wanderer und Esel können ungehindert passieren.

Der Ausblick vom Gipfel ist ein grandioser Abschluss dieser Trekkingtour, auf der die Teilnehmerinnen nicht nur das Mariazeller Land und seine Menschen näher kennengelernt haben, sondern - dank der Esel - auch ganz neue Seiten an sich selbst entdeckt haben.

Die vier Wanderinnen mit rotem Rucksack sitzen auf dem Berggipfel

600 Höhenmeter sind geschafft. Die Gruppe ist auf dem Gipfel der Tonion (1699 m) mit herrlichem Blick über die Mürzsteger Alpen.

Autorin: Ulrike Bartels

Stand: 27.08.2017, 20:15