Endpunkt des Kanals: Marseillan am Etang de Thau

Endpunkt des Kanals: Marseillan am Etang de Thau

Marseillan am Étang de Thau

Der kleine Fischerort befindet sich bei Les Onglous nur einige hundert Meter von dem Leuchtturm entfernt, an dem der Canal du Midi endet und in den Étang de Thau übergeht. Etwas weiter südlich liegt direkt am Mittelmeer Marseillan Plage (Marseillan Strand). Der kleine Hafen besteht in erster Linie aus einer Reihe von Restaurants. Am Kai gibt es Gastliegeplätze mit Wasser- und Stromanschlüssen.

Yachten am Hafenkai, dahinter Häuserzeile

Im kleinen Hafen von Marseillan locken viele Restaurants mit mediterraner Küche.

Der Étang de Thau ist berühmt für seine Austernzucht. Mehr als 200 Familien leben hier von den exklusiven Schalentieren. Touristen haben die Möglichkeit, vom Hafen aus mit einem Ausflugsboot zu den Austernbänken zu fahren und sich über die unterschiedlichen Zuchtarten zu informieren.

Tamina und Franziska schauen einem Austernfischer beim Begutachten der Netze zu

Tamina (m) und Franziska schauen einem Austernfischer bei der Arbeit zu.

Ausflug auf dem Canal de Jonction und dem Canal de la Robin zu den Salinen von Gruissan

Kurz hinter Le Somail besteht die Möglichkeit, den Canal du Midi zu verlassen, um einen Abstecher nach Süden zu unternehmen. Erst fährt man auf dem Canal de Jonction, danach auf dem Canal de la Robin, der durch Narbonne führt und im Naturschutzgebiet Sainte-Lucie endet. Da auf der Strecke jedoch sehr viele Schleusen zu passieren sind, wird der Abstecher recht zeitaufwändig. Deshalb kann man den Ausflug auch mit dem Fahrrad entlang der Wasserstraße unternehmen. Der Treidelpfad, auf dem einst die Pferde die Schiffe zogen, führt vorbei an mehreren Seen bis nach Port-La-Novelle am Mittelmeer.

Brückengeländer und Straßenlaterne vor Stadtansicht mit Kirche

Narbonne mit der gewaltigen Kathedrale

Der Canal de Robin wurde einige Jahre nach Fertigstellung des Canal du Midi errichtet; er diente der Anbindung von Narbonne. Doch die eigentliche Anbindung gelang erst einhundert Jahre später durch den Bau des Canal de Jonction.

Narbonne ist eine lebendige Stadt. Die gewaltige Kathedrale ist schon von Weitem sichtbar, eigentlich ist sie viel zu groß für solch eine kleine Stadt. Bis heute gilt sie als unvollendet. In unmittelbarer Nähe zum Kanal befindet sich die Markthalle, deren Besuch ein Erlebnis ist.

Blick über die Salinen, im Vordergrund weiße Salzhaufen

Zwischen Port-La-Novelle und Gruissan befinden sich zahlreiche Salinen.

Im Naturschutzgebiet kann man die unterschiedlichsten Vögel beobachten. In den Sommermonaten wimmelt es von Flamingos. Zwischen Port-La-Novelle und Gruissan befinden sich zahlreiche Salinen zur Salzgewinnung. Sie bieten mit ihren leuchtenden Rottönen einen faszinierenden Anblick.

Weitere Informationen im Internet

Autor: Per Schnell


Stand: 07.05.2017, 20:15