Wim Wenders' Film über den Papst

Wim Wenders' Film über den Papst

Er wollte keinen Film über den Papst, sondern einen Film mit dem Papst machen, sagt der deutsche Regisseur Wim Wenders ("Paris, Texas", "Buena Vista Social Club", "Pina"). Für seine Doku "Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes" hat er vier lange Gespräche mit ihm geführt. Eine große Ausnahme, die der Heilige Vater für ihn gemacht hat. "Ich könnte sagen, es war der Papst, der mich ausgesucht hat", sagt Wenders, "aber natürlich war er es nicht selbst, sondern die Kommunikationsabteilung des Vatikans."

Ganz fremd ist dem 72-Jährigen das Thema nicht. Als Jugendlicher wollte er Priester werden. Daraus wurde nichts, mittlerweile aber ist er zweifacher Ehrendoktor der Theologie. Im Film wendet sich der Papst, den Wenders für einen der "mutigsten Menschen auf unserem Planeten" hält, direkt an die Zuschauer und spricht über seine Herzensthemen: die Sorge um unsere Umwelt, Migration, Konsum und soziale Gerechtigkeit. Westart ist bei der Vorstellung der Doku auf dem Katholikentag in Münster dabei. Am 14. Juni kommt "Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes" in die Kinos.

Autor: Christof Boy

Stand: 09.05.2018, 18:41