Debatte über Sexismus in der Kunst

Debatte über Sexismus in der Kunst

Was darf die Kunst in Zeiten von #MeToo? In New York wurde Ende letzten Jahres über den französischen Künstler Balthus und sein Bild "Thérèse träumend" gestritten. Trotz Online-Petition entschied sich die Leitung des Metropolitan Museum of Art gegen eine Verbannung. Anders als die Manchester Art Gallery. Dort wurde das Bild "Hylas und die Nymphen" vom britischen Maler John William Waterhouse abgehängt – "vorläufig", wie es aus der Chefetage heißt. Auch ein Selbstporträt von Chuck Close musste von der Wand der Universität Seattle verschwinden, weil dem amerikanischen Fotorealisten sexueller Missbrauch vorgeworfen wird.

Wie reagieren Künstler und Ausstellungsmacher auf die #MeToo-Debatte? Welche Rolle spielt Nacktheit in der Kunst? Darüber hat Westart u. a. mit Felix Krämer, dem Direktor des Museums Kunstpalast in Düsseldorf, gesprochen. In seinem Haus sind in der aktuellen Ausstellung "Black & White" auch zwei Werke von Chuck Close zu sehen. Und wir haben junge feministische Künstlerinnen getroffen, die sich intensiv mit dem Thema Sexismus in der Kunstwelt auseinandersetzen.

Autor: Tim Lienhard

Stand: 03.04.2018, 21:32