Film über Romy Schneider: "3 Tage in Quiberon"

Film über Romy Schneider: "3 Tage in Quiberon"

Es ist eine wahre Begebenheit, die Regisseurin Emily Atef zu ihrem Spielfilm "3 Tage in Quiberon" inspirierte: Im Jahr 1981 verbringt Romy Schneider (Marie Bäumer) drei Tage mit ihrer besten Freundin Hilde (Birgit Minichmayr) an der bretonischen Küste. Zu viel Alkohol, zu viel Tabletten und zu wenig Schlaf haben die weltberühmte Schauspielerin geschwächt. Vor ihrem nächsten Filmprojekt will sie sich in dem kleinen Kurort Quiberon erholen.

Obwohl sie schlechte Erfahrungen mit der deutschen Presse gemacht hat, empfängt sie den "Stern"-Reporter Michael Jürgs (Robert Gwisdek) zum Interview. Ihr alter Freund Robert Lebeck (Charly Hübner) soll die Fotos für die geplante Bildstrecke machen. Es wird ein hochemotionales Katz- und Mausspiel, an dessen Ende der Weltstar bekennt: "Ich bin eine unglückliche Frau von zweiundvierzig Jahren und heiße Romy Schneider." Westart über einen Film, der vom Leben und Leiden einer Legende erzählt. "3 Tage in Quiberon" wurde für zehn Lolas nominiert. Die Verleihung des Deutschen Filmpreises ist am 27. April.

Autor: Christof Boy

Stand: 11.04.2018, 17:37