Nils Landgren mit Jan Lundgren, Sandro Roy Project

Nils Landgren mit Jan Lundgren bei den Leverkusener Jazztagen 2020 WESTART Jazzline 15.01.2021 01:17:19 Std. Verfügbar bis 12.10.2021 WDR

12. November 2020 - Erholungshaus Leverkusen

Nils Landgren mit Jan Lundgren, Sandro Roy Project

Wenn man als Duo auftritt, ist das die reduzierteste Form des gemeinsamen Musizierens. Nils Landgren und Jan Lundgren machen genau das. Die beiden Schweden, seit Jahrzehnten in den verschiedensten Konstellationen in der internationalen Jazzszene etabliert, sind bei Bedarf die kleinste „Bigband“ der Welt. Der Violinist Sandro Roy agiert, spielt und lebt am liebsten in dem Grenzbereichen zwischen Klassik und Jazz.

Nils Landgren & Jan Lundgren, Sandro Roy Project

Nils Landgren & Jan Lundgren, Sandro Roy Project

Nils Landgren mit Jan Lundgren

Wenn man als Duo auftritt, ist das die reduzierteste Form des gemeinsamen Musizierens. Nil Landgren und Jan Lundgren machen genau das. Die beiden Schweden, seit Jahrzehnten in den verschiedensten Konstellationen in der internationalen Jazzszene etabliert, sind bei Bedarf die kleinste „Bigband“ der Welt. Landgren und Lundgren, schon lange befreundet,  bewährt und bekannt als „partners in business“, wertschätzen sich und bewundern die Spielkunst des jeweils anderen.

Insofern ist es so konsequent wie wohlklingend, dass der Posaunist und Sänger Nils Landgren und der Pianist Jan Lundgren für einen Tonträger und Live-Performances erneut zusammengefunden haben. „Kristallen“ heißt das Album, auf dem die Musiker die Möglichkeiten von Modern Jazz ein uns andere Mal neu ausloten. Auf „Kristallen“ spielen Landgren und Lundgren eigene Kompositionen, covern Stücke von anderen Jazzmusikern wie Keith Jarrett und Abdullah Ibrahim und interpretieren skandinavische Traditionals neu; außerdem verbeugen sich die beiden Schweden mit ihrer Version von „Norwegian Wood“ vor der PopKunst der Beatles.

Welche Stücke die Musiker auch immer in ihr Repertoire aufnehmen, die kreative Umsetzung folgt dabei stets einer klaren Linie. Zart, behutsam, aber nie bedächtig gehen Nils Landgren und Jan Lundgren auf „Kristallen“ zu Werke; es dominieren die filigranen und leisen Momente. Hochsympathisch, lässig und bestens aufeinander abgestimmt klingt das alles. Und wer den Posaunisten Nils Landgren bei dem Stück „Didn’t We“ – fokussiert am Flügel begleitet von Jan Lundgren – singen hört, weiß spätestens dann: „Kristallen“, das ist eine der zartesten Versuchungen des Modern Jazz.

Nils Landgren und Jan Lundgren Fotostrecke

Nils Landgren und Jan Lundgren live bei den 41. Leverkusener Jazztagen

Nils Landgren & Jan Lundgren

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren onstage

Nils Landgren und Jan Lundgren backstage

Sandro Roy Project & Jermaine Landsberger

Die Startvoraussetzungen hätten nicht besser sein können. Der Vater JazzGitarrist, die Mutter verwandt mit dem Mann, der einer der Wegbereiter des europäischen Jazz ist: Django Reinhardt. Musiziert wird in der Familie von Sandro Roy seit Generationen in den unterschiedlichsten Konstellationen; sein Großonkel Joseph Roy war Violinist bei den Wiener Symphonikern. „Musik, sagt Sandro Roy, Jahrgang 1994, „war in unserer Familie schon lange da, bevor ich geboren wurde. Und Jazz ist unsere Hausmusik“.

Sein erstes Instrument war die Gitarre, im Alter von sieben bekam Sandro Roy dann das Instrument in die Hände, das bis heute sein liebstes ist: die Geige. Fortan erhielt Sandro Roy im klassischen Bereich Unterricht, alles rund um den Jazz inhalierte er zu Hause. Im Alter von 13 gewann Sandro Roy den Bundespreis bei „Jugend musiziert“, zahlreiche weitere Auszeichnungen folgten.

Auch als Mittzwanziger agiert, spielt und lebt der Violinist am liebsten in dem Grenzbereichen zwischen Klassik und Jazz. Sandro Roy beherrscht die Improvisationskunst, komponiert eigene Werke und interpretiert bekannte Klassik-Stücke genauso gern wie Jazz-Standards. Dabei bedient er die unterschiedlichen Genres mit ihrer Komplexität in Harmonie, Rhythmik, Stil und Ausdruck perfekt. „Ich spiele genauso gern Bach, wie ich Django Reinhardt spiele“, sagte Roy 2015 der Augsburger Allgemeinen. „Der Jazz gibt mir das Gefühl des freien Groovens auf der Bühne. Im Gegensatz dazu ist die Klassik trotz strikter Notenvorgabe noch mehr Lebenskultur.“

Bei den Leverkusener Jazztagen wird Sandro Roy unter anderem von dem Jazz-Pianisten Jermaine Landsberger begleitet. Welche Stücke dabei auch immer auf der Setlist stehen werden, auf eines wird Verlass sein: dass Sandro Roy bei seinem Spiel zugleich die Horizonte von Klassik und Jazz im Blick behält.

Sandro Roy Project Fotostrecke

Sandro Roy Project live bei den 41. Leverkusener Jazztagen

Sandro Roy Project

Sandro Roy Project onstage

Sandro Roy Project onstage

Sandro Roy Project onstage

Sandro Roy Project onstage

Sandro Roy Project onstage

Sandro Roy Project onstage

Sandro Roy Project onstage

Sandro Roy Project onstage

Sandro Roy Project onstage

Stand: 11.11.2020, 16:31

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