Unser Programm im Februar

Stand: 01.02.2022, 13:26 Uhr

Im Februar feiern wir große Geburtstage, erzählen Geschichten von Wintersport-Megaevents, begeben uns auf die Spuren eines Mäzens, ohne den NRW heute aufregende Kunst fehlen würde, und begleiten einen Abenteurer auf der Suche nach einem Jahrhundert-Schatz.

Als Olympia die Unschuld verlor – Die Winterspiele 1936 in Garmisch-Partenkirchen

sw-Foto zeigt Soldaten in NS-Uniform in einem verschneiten Stadion, sie halten Schilder mit Ländernamen in der Hand

Die Olympischen Winterspiele von Garmisch-Partenkirchen waren 1936 die ersten Winterspiele der Superlative. Eine halbe Million Menschen kam aus aller Welt, um den 646 Athleten aus 28 Nationen zuzusehen. Für die Nationalsozialisten war es die Möglichkeit, sich als vermeintlich tolerantes, weltoffenes Regime zu präsentieren. Es gelang, die Nazis feierten einen weltweiten PR-Coup – und den gelungenen Probelauf für die Sommerspiele in Berlin. Die Dokumentation erzählt die politische und die sportliche Geschichte dieser Winterspiele im Zeichen des Hakenkreuzes.
Ein Film von Nick Gölüke und Michael Mueller | Redaktion: Barbara Schmitz

Mega-Event Skispringen – Weltcupfieber im Sauerland

Zuschauermenge jubelt, im Hintergrund die Auslaufzone der Sprungschanze

Es ist ein gigantisches Spektakel mitten im Sauerland. 50.000 Besucher feiern die besten Springer der Welt. Einmal im Jahr herrscht Ausnahmezustand in Willingen beim Weltcup der Skispringer. Das ganze Dorf packt an. Hunderte Freiwillige stemmen die Mega-Party.
Ein Film von Peter Scharf | Redaktion: Adrian Lehnigk

Gerhard Richter Painting

Gerhard Richter nah, in seinem Atelier beim Malen

Der in Dresden geborene Maler, Bildhauer und Fotograf Gerhard Richter zählt zu den international bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Am 9. Februar feiert er seinen 90. Geburtstag.
Der Dokumentarfilm gewährt dem Zuschauer einmalige Einblicke in die Arbeit des Künstlers, indem er sich den vielschichtigen Vorgängen künstlerischen Schaffens nähert. Es ist das eindringliche Porträt eines Künstlers bei der Arbeit - und gleichzeitig ein faszinierender Film über das Sehen selbst.
Ein Dokumentarfilm von Corinna Belz | Redaktion WDR: Jutta Krug

Wie van Gogh ins Ruhrgebiet kam

Blick auf ein Van-Gogh-Gemälde, das einen schnurrbärtigen jungen Mann mit Hut zeigt

"Kunst für alle!" – mit diesem Impuls gründete der Industriellenerbe Karl Ernst Osthaus 1902 das Museum Folkwang in Hagen – als erstes Museum der Moderne. Seit 1922 ist die Folkwang Sammlung in Essen beheimatet und ein  Zeugnis, dass die Folkwang-Idee immer noch lebendig ist. Der Film erkundet das Leben und Wirken des jungen Pioniers und Kunstmäzens und taucht in das kulturelle Leben zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutschland ein. 
Ein Film von Maria Anna Tappeiner und Hilka Sinning | Redaktion: Monika Pohl und Barbara Schmitz

Ein Kölner Baron auf Schatzsuche – Die Orient-Abenteuer des Max von Oppenheim

Max von Oppenheim in seinem Reisezelt in Djebelet el-Beda, Syrien (1929)

Es ist die Geschichte einer spektakulären Entdeckung, die der Film erzählt: Im November 1911 rückt der Kölner Bankierssohn Max von Oppenheim mit 1000 Kamelen, 21 Tonnen Gepäck, seinem Diener und einem Privatkoch in die Wüste Mesopotamiens vor. Er will im Norden des heutigen Syriens einen Schatz heben, der ihn weltberühmt machen soll.
Ein Film von Jens Nicolai | Redaktion: Monika Pohl

Margarethe von Trotta – Zeit der Frauen

Margarethe von Trotta nah, in einem großen Raum sitzend

Margarethe von Trotta ist eine der wenigen deutschen Regiesseurinnen von Weltrang. Am 21. Februar feiert sie ihren 80. Geburtstag. Ihre Werke gehören zu den bedeutendsten deutschen Filmen und haben (Film-)Geschichte geschrieben. 
Der Dokumentarfilm begleitet Margarethe von Trotta an die zentralen Orte ihres Lebens: nach Berlin, Paris, München und Rom; zeigt ihr künstlerisches Werk und nähert sich der Privatperson. Und wir treffen ihre wichtigsten Wegbegleiter:innen – ihren Ex-Mann, den Regisseur Volker Schlöndorff, und die Schauspielerinnen Angela Winkler, Barbara Sukowa und Katja Riemann, mit denen sie bis heute eng verbunden ist.
Ein Film von Cuini Amelio Ortiz und Peter Altmann | Redaktion: Jutta Krug

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