Sprung in die Freiheit – Eine Geschichte aus dem Kalten Krieg

Der 90jährige Simas Kudirka an Bord eines Schiffes, er schaut aufs Meer

Sprung in die Freiheit – Eine Geschichte aus dem Kalten Krieg

Am 23. November 1970 treffen ein US-Patrouillenboot und ein sowjetisches Schiff vor der Ostküste der USA aufeinander. Es soll erste Gespräche zwischen beiden Nationen über die Fischereirechte geben. Der litauische Matrose Simas Kudirka springt dabei auf das Deck des amerikanischen Schiffes – vermeintlich in die Freiheit. Doch die Amerikaner geben ihn an die sowjetischen Offiziere zurück, Kudirka wird in der Sowjetunion wegen Hochverrats verurteilt.

Dies löst eine Reihe von Protesten in der USA und einen langen politischen Kampf aus. Durch den politischen Druck kommt Kudirka schließlich frei, er reist in die USA aus.

Filmemacherin Giedrė Žickytė nimmt uns mit auf eine atemberaubende Reise. Sie berichtet von Gefangenschaft und unheimlichen Wendungen. Anhand von Augenzeugenberichten, seltenem Archivmaterial und einer dramatischen Nachstellung durch den heute 90-jährigen Kudirka erleben wir den schicksalhaften Tag seiner versuchten Flucht noch einmal hautnah mit.

Ein Dokumentarfilm von Giedrė Žickytė
Redaktion WDR: Jutta Krug

SPRUNG IN DIE FREIHEIT ist eine Moonmakers Produktion in Koproduktion mit WDR und MDR.

Preise und Festivals:

  • Internationales Filmfestival Warschau, Preis "Bester Dokumentarfilm" 2020
  • Salem Film Festival 2021, Spezialpreis der Jury und Publikumspreis

Weitere Festivalteilnahmen in New York City, Lübeck, Rom, Tallinn, Helsinki, Thessaloniki u.a.

Stand: 28.04.2021, 11:23

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