Widerstand im Hambacher Forst - Die rote Linie

Trailer: Widerstand im Hambacher Forst – Die rote Linie 02:03 Min. Verfügbar bis 17.11.2020

Widerstand im Hambacher Forst - Die rote Linie

Seit 2015 begleitete die Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf die Proteste gegen die Rodung des Hambacher Forstes und gegen die Zerstörung der Dörfer am Rand der Braunkohle-Tagebaue im rheinischen Braunkohlerevier, der größten CO2-Quelle Europas. Zuerst ist es nur ein Aufbegehren einzelner Gruppen mit unterschiedlichen Zielen, doch im Herbst 2018 wird der Protest gegen die Rodung schließlich zu einer breiten überregionalen Bewegung.

Tagebau Garzweiler

Rheinisches Braunkohlerevier: Es ist die größte CO2-Quelle Europas.

Hambi bleibt!

Wenn 31.000 Polizisten gegen 150 Baumbesetzer anrücken und es zum Einsatz von Tränengas, Schlagstöcken und Hubsteigern kommt, dann wird ein gerade mal noch 550 Hektar großer "Stieleichen-Hainbuchen-Maiglöckchen-Wald" zum Symbol des Widerstands.

Karin de Miguel Wessendorf verfolgt die Entwicklung ihrer Protagonisten, dem Baumbesetzer Clumsy, Antje Grothus, Anwohnerin aus Buir und Mitglied einer Bürgerinitiative, Lars Zimmer, der sein Dorf nicht verlassen will, und dem Naturführer und Waldpädagogen Michael Zobel. Es sind ganz normale Menschen, die im Lauf der Jahre über sich hinauswachsen, aber auch Rückschläge hinnehmen, um für ihre Ziele zu kämpfen: den Erhalt des Hambacher Forstes, der Dörfer und den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung, um die Pariser Klimaziele zu erreichen.

Waldführer Michael Zobel mit rotem Plakat

Er feiert den Erfolg der "roten Linie": Michael Zobel (l.) führte monatlich durch den Hambacher Forst.

Bis hierher und nicht weiter

Der Film beobachtet und begleitet – ohne zu kommentieren. Der Film dokumentiert die Entstehung einer Bürgerbewegung und leistet darüber hinaus einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über eine zukunftsfähige Energiepolitik.

"Die rote Linie" ist eine Produktion von THURN FILM in Koproduktion mit dem WDR in Zusammenarbeit mit der Film- und Medienstiftung NRW.

Ein Film von Karin de Miguel Wessendorf
Redaktion: Jutta Krug

Festivals und Auszeichnungen

2019

  • DokFest München, Welturaufführung
  • Naturvision Ludwigsburg, nominiert für Publikumspreis
  • Green Screen Eckernförde
  • Filme für die Erde (Deutschland/Schweiz)
  • Globale Leipzig
  • Ekofilm Tschechien, nominiert in der Kategorie "Best Westeuropean Film"
  • Crossroads Festival für Dokumentarfim und Diskurs, Graz
  • Greenmotions Filmfestival Freiburg, nominiert in der Kategorie Publikumspreis

2020

  • Ökofilmtour Eberswalde
  • Green Image Filmfestival, Japan – Gewinner des Green Image Grand Prix (Bester Film)
  • DOCfeed, Eindhoven, Niederlande
  • Festival du films verts, Schweiz/Frankreich
  • One World – International Human Rights Documentary Film Festival, Prag
  • Human Vision Film Festival, Österreich
  • Courage Filmfestival, Berlin
  • dokKa - dokumentarfestival Karlsruhe
  • Planet in Focus International Environmental Film Festival, Toronto, Kanada – Gewinner "Best international Feature Award"
  • BIFED Boozcada International Festival of ecological documentary, Türkei

Stand: 28.10.2020, 15:29

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