Folge 2: Kranke Schafe

Unsere eigene Farm Staffel 1, Folge 2 27.05.2022 29:19 Min. UT Verfügbar bis 27.05.2023 WDR Von Stephanie Gerhards

Unsere eigene Farm – Folge 2: Kranke Schafe

Stand: 27.05.2022, 18:15 Uhr

Mit Schafwolle, Fellen und Fleisch wollten sie Geld verdienen – doch Dunja und Stefan müssen die Eröffnung des Hofladens verschieben.

Dunja (50), Stefan (52), die beiden Kinder Marla (12) und Lennart (15) und Oma Elfriede (84) sind gerade von einem kleinen Hof im Ruhrgebiet auf ein großes Gut in Kevelaer umgezogen. Die Umsiedelung mit 150 Schafen war kostspielig, die Renovierungskosten sind hoch. Jetzt braucht die Familie so schnell wie möglich Einnahmen. Doch die Eröffnung des Hofladens, in dem Dunja Produkte vom Schaf wie Wolle, Felle, Fleisch und Kosmetika verkaufen will, verzögert sich. Dann muss Dunja einen weiteren finanziellen Rückschlag einstecken.

Ein Wetterschutz für die Tomaten sorgt für Ärger

Es ist die erste Gartensaison von Kati (31) und ihren Mann David (33) aus Oberhausen. Wenn alles gut läuft, will Kati damit die ganze Familie mit gesundem Gemüse versorgen. In ihrem Schrebergarten erfüllt sich die zweifache Mutter auf rund 400 Quadratmetern ihren Traum vom eigenen Obst und Gemüse. Gleich zu Saisonbeginn machen die Tomaten große Sorgen. Ihnen bekommt das feuchte Wetter nicht. Ein Tomatenhaus zum Schutz muss her. 400 Euro lassen sich Kati und David den Bausatz für einen Unterstand kosten - aber der Bau wird noch für jede Menge Ärger sorgen.

Schlechtes Wetter gleich schlechte Ernte

Marcella (41) und Sebastian (40) aus Heimbach träumen davon, sich und ihre vier Kinder selbst zu versorgen. Zugleich wollen sie die Natur und die Artenvielfalt schützen - und zwar mit einem eigenen Naturgarten. Das heißt: keinerlei Einsatz von Chemie. Stattdessen setzen sie auf Naturdünger, Mischbeete und das, was die Natur hergibt. Wie verheerend es sein kann, wenn das Wetter nicht mitspielt, haben die beiden bei ihren Tomaten erlebt. Die sind alle der Braunfäule zum Opfer gefallen.

Rastloser Rentner ackert im Garten

Die Koreaner Kim (77) und Kimi (72) kamen vor 50 Jahren zur Arbeit ins Ruhrgebiet. Nun sind der Bergarbeiter und die Krankenschwester in Rente, und suchen ihre Erfüllung auf dem Acker, mitten im Ruhrgebiet. Denn Kim kann eines nicht: Stillsitzen. Im Garten kann er tun lassen, was er will - und seine Frau Kimi freut sich über seinen grünen Daumen. Ob Knoblauch, Ingwer oder Kimchi - wie nicht nur koreanisches Gemüse gelingt: bei den sympathischen Selbstversorgern inklusive!

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