Unsere Abenteuertrips

Unser Westen

Unsere Abenteuertrips

Ob auf über 30 Meter auf einem Kletterseil im Landschaftspark Nord, auf einem Mountainbike-Parcours im Sauerland oder bei einem Survivaltraining in der Eifel - wer mutig ist und Lust hat, etwas Neues auszuprobieren, ist in Nordrhein-Westfalen genau richtig: "Unser Westen - Unsere Abenteuertrips".

Klettern, tauchen, rennen...

Oder besser: staunen, schwitzen, lachen. Manchmal muss man sich nur erst überwinden, um den ersten Schritt zu tun! Thomas Bug, Yvonne Willicks, Ingolf Lück und unsere NRW-Reisexpertin Antje Zimmermann wissen, wo man bei uns im Westen den richtigen Kick findet, wenn man ihn sucht.

Cranger Kirmes bei Nacht

Ruhrgebiet
Cranger Kirmes
Jedes Jahr im August herrscht Ausnahmezustand im Herner Stadtteil Crange: Über vier Millionen Besucher strömen dann zur Cranger Kirmes.
Das Volksfest ist nicht nur eines der größten in Deutschland und das größte in ganz NRW, sondern auch eines der ältesten: Schon im fünfzehnten Jahrhundert findet auf dem Gelände ein Markt statt, der eine Menge Leute zieht – damals wird allerdings noch mit Pferden gehandelt.
Heute hat das Volksfest ganz andere Ausmaße angenommen: Rund 500 Schausteller setzen auf einer Fläche so groß wie fünfzehn Fußballfelder sowohl auf die neuesten und schnellsten Fahrgeschäfte, als auch auf klassische Kirmes-Dauerbrenner wie Riesenrad und Kettenkarussell.

Ruhrgebiet
Cranger Kirmes
Jedes Jahr im August herrscht Ausnahmezustand im Herner Stadtteil Crange: Über vier Millionen Besucher strömen dann zur Cranger Kirmes.
Das Volksfest ist nicht nur eines der größten in Deutschland und das größte in ganz NRW, sondern auch eines der ältesten: Schon im fünfzehnten Jahrhundert findet auf dem Gelände ein Markt statt, der eine Menge Leute zieht – damals wird allerdings noch mit Pferden gehandelt.
Heute hat das Volksfest ganz andere Ausmaße angenommen: Rund 500 Schausteller setzen auf einer Fläche so groß wie fünfzehn Fußballfelder sowohl auf die neuesten und schnellsten Fahrgeschäfte, als auch auf klassische Kirmes-Dauerbrenner wie Riesenrad und Kettenkarussell.

Landschaftspark Duisburg-Nord
Industriekultur zum Anfassen - das gibt es im Landschaftspark Duisburg-Nord. Der „Landi“ ist eines der wichtigsten Industriedenkmäler in NRW. Seit 1985 rauchen hier die Schlote nicht mehr, aber drei der ehemals fünf imposanten Hochöfen und weitere Gebäude und Werkhallen stehen noch auf dem rund 180 Hektar großen Gelände.
Und wer schon immer mal hoch hinaus wollte - im Landschaftspark Duisburg ist das möglich. Denn hier ist mit der Neugestaltung des Areals auch der größte Outdoor-Klettergarten Deutschlands entstanden - mit über 400 verschiedene Kletterrouten. An den Wänden der alten Erzbunkertaschen des stillgelegten Eisenhüttenwerks versuchen sich Freizeitsportler, aber auch Alpinisten bereiten sich hier auf ihre Berg-Touren vor. 
Das Highlight des Parks ist ein Hochseilparcours: die wankenden Brücken und Seilkonstruktionen befinden sich zwischen zwei Hochöfen auf rund 50 Metern Höhe! Wer sich das traut, der wird mit einem atemberaubenden Blick über das Ruhrgebiet belohnt.

Und nach der Kletterei? Den Tag stimmungsvoll ausklingen lassen! Denn einmalig schön ist es im "Landi" vor allem wenn es Nacht wird. Dann taucht die Lichtinstallation des britischen Künstlers Jonathan Park das ehemalige Hochofenwerk in ein farbenprächtiges Lichtermeer

Niederrhein
Wasserskianlage Langenfeld
Eine ruhige Kugel schieben am Niederrhein? Das kann man hier ganz wunderbar, muss man aber nicht. Die perfekte Welle surfen geht genauso. Und zwar im weltweit ersten „Surf-Pool“! Den gibt es seit März 2018 in der Wasserskianlage Langenfeld und ermöglicht das Surfen unter freiem Himmel, mitten in einem See.
Und da die Wellen individuell einstellbar sind, ist sowohl für Anfänger und Fortgeschrittene bestimmt die perfekte Welle dabei.

Natur- und Tierpark Brüggen
Ein tierisches Abenteuer verspricht der Natur- und Tierpark Brüggen. Dort gibt es über 60 Gift- und Riesenschlangen zu bestaunen und jede Menge Informationen über diese beeindruckenden Tiere. Und wenn man einen Schlangenkurs besucht, ist sogar Anfassen erlaubt.
Im Schlangenhaus werden auch Feuerwehrleute im Umgang mit den teils geährlichen Schlangen geschult. Denn tatsächlich werden diese Reptilien immer wieder von überforderten Haltern ausgesetzt - oder büxen auch mal aus. In beiden Fällen haben dann die Fachleute von der Feuerwehre ihren Einsatz. Die Reptilien werden dann nach Brüggen gebracht, wo sie fachgerecht gehalten und auch weitervermittelt werden. 

Sauerland
„Lake Run“ am Möhnesee
Am Möhnesee findet einmal im Jahr ein ganz besonders Abenteuer statt: mit Schlamm, Matsch, viel kaltem Wasser und über 50 Hindernissen. Der „Lake Run“ ist wahrlich nichts für Couch-Potatoes. Aber für alle, die Herausforderungen mögen und gerne ihren inneren Schweinehund quälen. Immerhin kann man zwischen einer sieben, 15 und 21 Kilometer langen Strecke wählen, und im Team oder Alleine antreten.
Eins ist garantiert – hinterher fühlt man sich wie ein Held und eine Medaille gibt es auch.

Bikepark Winterberg
Rasant geht es in Winterberg zu – und das nicht nur im Winter auf Skiern.
Im Sommer heißt es hier: Rauf auf‘s Radl und den Berg runter. Der Winterberger Bikepark ist der größte in Deutschland. Auf zehn Strecken mit unterschiedlichem Untergrund, Wurzeln und Hindernissen können sich sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene ausprobieren.
Super, wenn man so richtig Lust auf Action hat.

Teutoburger Wald
Besucherbergwerk Kleinenbremen
Ein ganz besonderes unterirdisches Erlebnis wartet in Ostwestfalen. Bei Porta Westfalica geht es tief runter in die Erde und hinein in das Besucherbergwerk Kleinenbremen.
Bis 1957 wird hier Eisenerz gefördert. Laut, anstrengend, gefährlich – ein echter Knochenjob ist die Arbeit im Bergwerk. Davon bekommt man bei den Führungen einen lebhaften Eindruck.
Eine faszinierende Welt ist das Untertage, hier aber gibt es noch ein Highlight dazu: Tief unten im Berg gibt es einen Untertagesee: die „Blaue Lagune“. Rund 1,6 Millionen Liter Grundwasser haben sich hier gesammelt und schimmern nun geheimnisvoll - ein phantastischer Anblick!

Crash a Car
Stress in der Schule, Beef mit dem Chef? Manchmal muss man manchmal einfach Dampf ablassen. Da ist „Crash a Car“ genau das richtige.
Gegen eine Gebühr wird ein Auto zur Verfügung gestellt, das bereits auf sein Ableben vorbereitet ist. Nach Herzenslust kann man dann das Auto zertrümmern bis Wut, Stress oder Kräfte schwinden.

Kölner Bucht
Skatepark Kap 686 in Köln
Skaterherzen schlagen in Köln höher – denn hier gibt es auf der Skate Plaza Kap686 ganze 2000 Quadratmeter zum Springen, Rutschen und allerlei Rumgetrickse auf den Boards. Direkt im Rheinauhafen gelegen ist es zudem noch eine ziemlich coole Location.
Die Rampenanlage gibt es seit 2011 und hat Köln den Ruf als Skaterhochburg eingebracht. Und wieso Kap „686“ ? Weil der Platz genau auf der Höhe von Rheinkilometer 686 liegt!

Skatepark Bonn
Auch ein paar Kilometer flussaufwärts, in Bonn, wünschen sich die Skater einen eigenes Areal zum Austoben. Die Initiative „Beton für Bonn – ein Skatepark für die Rheinaue“ kümmert sich gemeinsam mit dem Verein Subculture Bonn und anderen Unterstützern um die Umsetzung des Skatertraums.
Knappe 1000 Quadratmeter groß soll der neue top-moderne Skatepark werden. Der erste Abschnitt ist seit kurzem fertig, am Rest wird noch gearbeitet.

Münsterland
Escape Rooms in Münster
In Münster wartet der neueste Trend aus den USA auf Abenteuerlustige: Escape Rooms. Freiwillig in einem Raum eingesperrt, löst man im Team gemeinsam Rätsel und Aufgaben. Das Ganze muss in einer bestimmten Zeit geschehen – ein bisschen Druck erhöht ja bekanntlich den Adrenalinpegel… Übrigens muss man am Eingang auch sein Smartphone abgeben und das Ganze ohne Dr. Google und Co. bewerkstelligen. Ein tolles Gemeinschaftserlebnis für Freunde oder Familien!

Siegen-Wittgenstein
Abenteuerdorf Wittgenstein
Natur und Bewegung – für ein paar Stunden oder ein ganze Wochenende mit Übernachtung: Im Abenteuerdorf Wittgenstein kommt jeder in der Familie auf seine Kosten. Denn das Angebot für Groß und Klein ist hier so vielfältig wie die Natur selbst.
Das Abenteuerdorf liegt zwischen Bad Berleburg und Winterberg und wird 1975 eingeweiht. Seither ist hier Abenteuer- und Erlebnisurlaub ganz nah und unkompliziert möglich.
2010 haben auch südamerikanische Lamas im Abenteuerdorf in Siegen-Wittgenstein ein Zuhause gefunden. Die dürfen auch gefüttert, gestreichelt und gestriegelt werden. Und als absolutes Highlight gibt es mit den schönen Tieren Wanderungen über den Rothaarsteig.

Nordeifel
Survival-Training
Natur ganz pur, ohne Schnickschnack – das gibt es in der wilden Nordeifel. Bei einem Survival-Taining kann man (sich) beweisen, ob man noch ohne Smartphone, Kreditkarte und Pizzaservice überleben kann.
Ganz allein wird natürlich niemand in der Wildnis ausgesetzt. Ein erfahrener Guide bringt einem alles bei, was man zum Überleben braucht: Mehr als 20 verschiedene Arten ohne Feuerzeug oder Streichhölzer Feuer zu machen, eine Schutzhütte zu bauen nur mit Hilfsmitteln, die man im Wald findet. Und – wie man an etwas Essbares kommt.
So ein Training öffnet und sensibilisiert die Sinne, manch einer stößt bei so viel purer Natur auch an seine Grenzen. Eine intensive Erfahrung ist es aber in jedem Fall.

Mermaiding in Aachen
So leicht und elegant durchs Wasser gleiten wie eine Meerjungfrau – in Aachen ist das möglich. Der Trend des „Mermaiding“ ist auch hier angekommen. Das macht eindeutig Spaß, ist aber auch ganz schön anstrengend. Denn dafür braucht es viel Körperspannung, einen langen Atem und ein paar Bauchmuskeln helfen auch. Aber die Übung macht bekanntlich die kleine Meerjungfrau…

Bergisches Land
Panarbora bei Waldbröhl
Ein Spaziergang auf Höhe von Baumkronen? Klar, im Panarbora Naturerlebnispark bei Waldbröl. Knapp 2 Kilometer schlängelt sich der "Baumwipfelpfad" durch die Landschaft. Schwindelfrei sollte man schon sein – immerhin spaziert man in 23 Meter Höhe, und die Aussichtsplattform ist sogar 34 Meter hoch! Gute Aussicht und Weitblick ist so aber garantiert. An sechs Lern- und Erlebnisstationen erfährt man außerdem Spannendes und Wissenswertes über die Natur und die Menschen im Bergischen Land.
Übernachten kann man hier auch: natürlich in Baumhäusern! Oder in den drei verschiedenen Erlebnisdörfern „Asien“, „Südamerika“ und „Afrika“, die in den landestypischen Baustilen gehalten sind. Ein tolles Erlebnis für Familien - und quasi vor der Haustür.

Stand: 09.05.2019, 16:14

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