Wenn das Haustier zu teuer wird: Zwei Frauen kämpfen um ihre Katzen

Tiere suchen ein Zuhause 19.03.2023 10:46 Min. Verfügbar bis 19.03.2024 WDR

Wenn das Haustier zu teuer wird: Zwei Frauen kämpfen um ihre Katzen

Stand: 17.03.2023, 09:26 Uhr

Inflation, steigende Energiepreise, höhere Kosten für Futter, Tierarztbehandlung und Medikamente: Manche Menschen können sich ihre Haustiere kaum noch leisten. Vor allem, wenn die Rente klein ist und die Tiere krank sind. Gleichzeitig sind viele Tierheime und Pflegestellen am Limit: Das Spendenaufkommen ist rückläufig und die Anfragen von Tierhaltern, die für ihre Tiere finanziell nicht mehr sorgen können und sie abgeben müssen, häufen sich. Auch die Seniorinnen Gisela und Uschi aus Bonn müssen jetzt noch mehr sparen. Doch ein Leben ohne ihre geliebten Katzen können die beiden sich nicht vorstellen.

Autorin: Gaby Fuest

Kommentare zum Thema

14 Kommentare

  • 14 Nicole 24.03.2023, 06:11 Uhr

    Es ist so traurig das in einem so reichen Land wie Deutschland, die Alten nicht wissen wie sie den Monat überstehen können und um ihre Haustiere bangen müssen. Das macht mich wütend.

  • 13 Ilona Pfläging 23.03.2023, 06:37 Uhr

    Ich würde hungern hauptsache meine Katze hat ihr essen!Auch das Geld für den Tierarzt spare ich überall ein und es klappt wenn man will das macht man doch bei Kindern auch und gibt sie nicht einfach ab!

  • 12 Marc an Gisela und Uschi 22.03.2023, 20:16 Uhr

    Liebe Gisela, liebe Uschi, ich wähle mal den einfachen Weg, da überbezahlte Journalisten nicht aus'm Tee kommen: Ich möchte euch auch sehr gerne unterstützen. Bitte sendet mir eine Email an (die E-Mail-Adresse wurde entfernt, da die Angabe hier nicht zulässig ist, der Admin), dann kommen wir zusammen. Tiere sind Lebensretter, Tiere sind Hoffnungs-& Freudenspender und ich möchte sie keinen Tag mehr missen. Die Grünen sagten ja bereits, dass sie wollen, dass Haustiere verschwinden, wegen der CO2-Bilanz. Ein Unding solche Aussagen, denn viele Menschen tragen der Vereinsamung Rechnung mit einem Haustier. Deshalb hoffe ich, ihr schreibt mir, dann helfe ich euch sehr, sehr gerne. Bis dahin alles Gute, Marc

    Antworten (2)
    • WDR.de 23.03.2023, 16:51 Uhr

      Hallo Marc, ich habe Ihre E-Mail-Adresse an die Redaktion weitergeleitet. Mit freundlichen Grüßen, der Admin

    • WDR.de 23.03.2023, 16:51 Uhr

      -

  • 11 Dagmar Hahn 22.03.2023, 14:35 Uhr

    Ich habe nie viel Geld gehabt aber meine Kinder und Haustiere an 1.ter stelle. Habe oft wie es so auch bei Oma war auch fuer Haustier gekocht Katze Hund natuerlich Wellensittiche oder Hamster anders. Zb Reis mit gemuese innereien fuer 2tg.ich weiß noch fuer alle guenstig zukochen ob Mensch und Tier, Oma hatte huehner Kaninchen ich mein weisse mit 3jahr mein 2tes Haustier vorher Kater Franz als Baby.. Habe nie viel gehabt aber alle hatten immer alles was ich hatte. Man muß auch ueberlegen und nicht einfach Haustier holen und einfach Kinder bekommen.

  • 10 Christel Hofmann 20.03.2023, 18:10 Uhr

    Eine Mail habe ich an den WDR geschrieben, um Uschi und Gisela mit ihren Katzen zu unterstützen. Wenn jemand annimmt, man bekommt eine Antwort, dann glaube ich doch an den Osterhasen. Das sagt mir mal wieder- es geht ja n u r um Tiere, wozu antworten. Sehr traurig.

    Antworten (1)
    • WDR.de 22.03.2023, 17:18 Uhr

      Sehr geehrte Frau Hofmann, wir freuen uns sehr über Ihre Hilfsbereitschaft. Leider dauert die Beantwortung von Zuschauer-E-Mails eine gewisse Zeit. Und gerade in diesem Fall möchten wir die Angebote bündeln und gesammelt an die entsprechende Kollegin schicken. Wir können Ihnen aber zusichern, dass Sie diese Woche eine Antwort bekommen. Mit freundlichen Grüßen, Ihre TseZ-Redaktion

  • 9 Angelika 20.03.2023, 15:00 Uhr

    Habe gestern schon m.M. geschrieben, aber mich lässt die Lösung des Problems nicht schlafen. Und in Diskussionen mit meinem Mann sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass nur ein Tierarztkostenpool helfen kann. Jeder Tierhalter hat sein Tier zu chippen und registrieren. Dafür erhält es kostenfreie tierarztbehandlung aus diesem Pool. Finanziert wird der Pool vom Staat, dem Tierhalter nach Leistungsfähigkeit (z.b.oma mit 400 Euro zahlt nur 5 Euro mtl) und Spenden. Dann würden auch wieder mehr ältere und kranke Tiere adoptiert und Tierheime entlasten. Ebenso entfielen die Abgaben weil Behandlung nicht bezahlt werden kann. Für meinen Geschmack könnten auch gerne Kastrationen als Anspruchsvoraussetzungen aufgenommen werden. Der Züchter, der Geld mit den Tieren verdient muss dann eben selber versichern. Sind nur mal so ein paar Gedanken wie wir zum Wohl der Tiere sowas wie automatisches/gesetzliches und bezahlbares Versicherungssystem aufbauen könnten bevor der Karren im Dreck festhängt

  • 8 Angelika 20.03.2023, 03:18 Uhr

    Ich habe inzwischen seit vielen Jahren immer wieder Katzen aus dem Tierschutz und mir überlegt, auch mal älteren und/oder kranken Tieren eine Chance zu geben. Da mein Mann und ich aber eher kleine Renten beziehen habe ich davon wieder Abstand genommen. Es wird schon schwer genug für die vorhandenen 4 Katzen Tierarztkosten zu tragen wenn es erforderlich ist. Versicherung ist zu teuer. Auch fürchte ich das Kündigungsrecht der Versicherung nach einem Leistungsfall. Mir tun nur die vielen Tiere in den Tierheimen leid die aus diesen Gründen niemand mehr nehmen kann und die armen Tiere die dort landen weil die Halter die Kosten bei aller Liebe nicht mehr tragen konnten. Ich sehe Deutschland in die nächste triste Krise laufen mit einsamen Tieren und vereinsamten Menschen. Und das alles nur wegen fehlenden . Geld . Einsames, tierarmes Deutschland

  • 7 Heidrun Blessing 20.03.2023, 02:32 Uhr

    Liebes Team, da ich momentan kein Haustier habe, möchte ich gerne helfen und die Damen unterstützen. Wie kann ich das machen? Über eine kurze Info würde ich mich freuen. Liebe Grüße Heidrun

    Antworten (1)
    • WDR.de 20.03.2023, 14:49 Uhr

      Liebe Frau Blessing, vielen Dank für Ihr Angebot. Wir möchten Sie bitten, zwecks Kontaktaufnahme eine E-Mail an die Redaktion zu schreiben an folgende Adresse: tiere@wdr.de. Mit freundlichen Grüßen, Ihre TseZ-Redaktion

  • 6 Marion Grevenbroich 19.03.2023, 20:17 Uhr

    Ja es ist nicht zu fassen: Deutschland verteilt großzügig unsere Steuergelder in der ganzen Welt, Flüchtlinge kommen in unser Land und erhalten für alles Unterstützung. Nur für unsere eigenen Leute und ihre Tiere ist nichts da. Hier wird alles nur erschwert. Wie kann man Tierarztkosten so in die Höhe treiben, dass viele Menschen ihre Tiere nicht mehr behandeln lassen können. Einfach unfassbar.

    Antworten (1)
    • Wasserachat 21.03.2023, 22:54 Uhr

      Ich habe erst meine beiden Katzen kastrieren lassen ... Und habe mich wirklich geärgert über diese 19% Mehrwertsteuer auf der Rechnung ... Muss es wirklich sein hier Mehrwertsteuer zu kassieren !? Im übrigen gibt es auch eine Tafel für Tiere ... Tierärzte machen oft pro bono und auch auf Ratenzahlung ...

  • 5 Mona 19.03.2023, 18:52 Uhr

    Guten Abend, wie bzw. auf welchem Wege kann man die Damen unterstützen?

    Antworten (1)
    • WDR.de 20.03.2023, 14:50 Uhr

      Liebe Mona, vielen Dank für Ihr Angebot. Wir möchten Sie bitten, zwecks Kontaktaufnahme eine E-Mail an die Redaktion zu schreiben an folgende Adresse: tiere@wdr.de. Mit freundlichen Grüßen, Ihre TseZ-Redaktion

  • 4 Rainer 19.03.2023, 12:33 Uhr

    Auch ich habe einen sogenannten Notfall Kater aus dem Tierheim und wir sind tolle Freunde geworden und wünsche den beiden Damen nur das sie es schaffen ihre Lieblinge zu behalten