Zuhause gefunden: Happy End der Weihnachtsgänse

Zuhause gefunden: Happy End der Weihnachtsgänse

Kommentare (19)

Im Winter 2017 führte das WDR-Wissenschaftsmagazin Quarks ein Sozialexperiment durch. Ein Bauer bot seine lebendigen Gänse in der Kölner Fußgängerzone zum Kauf an, die dann auch vor Ort geschlachtet werden sollten. Ziel des Sozialexperimentes war es, zu sehen, wie Passanten auf der Straße reagieren, wenn vor ihren Augen die Weihnachtsgans geschlachtet wird, die drei Wochen später auf dem Tisch stehen soll und ob sich so ihr Konsumverhalten ändert.

Doch die Gänse wurden durch eine Passantin gerettet und haben auf dem Hof von Dagmar Gißler, Hofzeit e. V., ein neues Zuhause gefunden. Hier lebte bereits eine kunterbunte Schar von geretteten Tieren, denen allen der Schlachthof drohte. Nun dürfen die Gänse Gustav, Agathe, Abigail, Nele und Hilde ein tolles Leben in der Eifel genießen.

Autorin: Susanne d'Alquen

Stand: 07.12.2018, 10:00

Kommentare zum Thema

19 Kommentare

  • 19 Andrea Hartig 09.12.2018, 19:28 Uhr

    Hallo liebes Team, so grausam es auch scheinen mag, aber unsere verrohte Gesellschaft vergisst, woher die "Leckereien" auf dem Teller kommen, geschweige denn, wie die erbärmlichen Zustände der Haltung, ebenso der Schlachtung vor sich gehen. Natürlich muss nicht jeder, wie ich, überzeugter Vegetarier sein, aber ein klein bischen zu überlegen, bevor man so einiges in sich hineinstopft, schadet keinem! Leider muss ich auch gestehen, dass ich mich immer mehr vom "Menschen" abwende, da ich meine kostbare Zeit nicht mit oberflächlichen, kaltherzigen und egoistischen Mitmenschen verplempern möchte. Bitte macht weiter so!! Liebe Grüsse Andrea Hartig

  • 18 Judith Klein 09.12.2018, 19:14 Uhr

    Ich finde es gut, dass dieses Schlachtexperiment gemacht wurde. Es wird viel zu viel Fleisch unbewusst gekauft und verzehrt-in der Regel Fleisch aus Massentierhaltung. Ich finde es lächerlich, Fleisch zu konsumieren, aber nicht sehen zu wollen, dass ein Lebewesen dafür logischerweise auch geschlachtet werden muss. Das ist für mich Scheuklappendenken-Fleisch wächst nun mal nicht verpackt auf Bäumen! Ich hätte gerne wesentlich mehr solcher Bilder. Und auch deutliche Hinweise, wie ein Tier gehalten und geschlachtet wurde. Besser ist es doch, weniger Fleisch zu verzehren, aber dafür immer nur aus artgerechter Haltung ...

  • 17 Birgitt und Jürgen Kruse 09.12.2018, 18:53 Uhr

    Ein gutes Experiment, das aber nicht einfach so wieder weggestellt werden darf. Solche Erfahrungen und Erlebnisse sollte man allen Menschen (auch allen Kindern!) möglich machen! Die verlogenen Hobby-Jäger haben im Unterricht an Schulen nichts zu suchen! Dafür besser ähnliche Projekte wie hier bei Quarks. Dazu müssen dann noch die ökologisch-sozialen Aspekte der Mast, der Massentierhaltung, der Chemie- und Industrielandwirtschaft kommen!! Über die realistische Möglichkeit, als Einzelner etwas gegen den Klimawandel und das Artensterben unternehmen zu können, muss einfach immer wieder und überall informiert werden: die Umstellung auf eine vegetarische und/oder vegane Lebensweise (natürlich mit Bio-Lebensmitteln, Bio-Produkten und möglichst fair gehandelten Waren)!!

  • 16 Annette Wahl. 79183 waldkirch 09.12.2018, 18:50 Uhr

    Ich finde solche Experimente absolut richtig. Es müsste den Menschen viel viel mehr vor Augen gehalten werden dass ein Tier geschlachtet wird wenn wir es essen wollen. Man braucht auch nicht zimperlich mit den Menschen sein. Denn mit den Tieren wird auch nichtvzimperlichbumgegangen. Im Gegenteil. So eine straßen Schlachtung läuft ja noch sehr human ab. Ich kann nicht Fleisch ssen wollen und gleichzeitig die Augen vor der Wahrheit verschließen. Es müsste jeder sein fleisch selber schlachten müssen. Und Kindern braucht man die wahre echte Welt auch nicht verheimlichen. Ich habe selber 3 inzwischen erwachsene kinder. Hatte vor einigen Jahren meine eigenen glücklich lebenden Hühner Puten und Hähnchen. Habe sie selber geschlachtet. Meine kinder waren dabei. Wenn das alles mit Verstand abläuft spricht für mich nichts dagegen. Man muss aber auch drauf achten dass das Tier nicht leidet. Ich finde es wesentlich humaner als die großen massenhaltungen und massenschlachtungen. Annette Wahl

  • 15 Petra Tangermann 09.12.2018, 18:50 Uhr

    Grausam, aber Realität, Tiere werden geschlachtet, der Mensch macht sich keine Gedanken über das was er auf dem Teller hat. Ich finde es gut, wenn sie geschockt werden, mit Ankündigung würde keine überlegen, sich Gedanken machen auch wenn das grausam ist

  • 14 Jutta Raff 09.12.2018, 18:48 Uhr

    Ich denke, daß dieses „Experiment „sehr viel Sinn macht. Das millionenfache Töten fühlender, leidensfähiger Mitgeschöpfe geschieht im Verborgenen, damit kein Konsument sich damit auseinandersetzen muß und niemandem der Appetit vergeht. Gerade die Zeit des „Festes der Liebe“ bedeutet unendliches Leid für unzählige sogenannte Nutztiere. Leider machen sehr viele Menschen diesen Unterschied zwischen heißgeliebtem Kuscheltier und den anonymen Tieren, welche halt getötet werden.......

  • 13 Nicole 09.12.2018, 18:46 Uhr

    Hallo ich habe gerade den Bericht mit den weihnachtsgänse gesehen . Hmm ein schweres Thema wie ich finde . Auf einer Art wollen so viele Menschen Fleisch essen aber wenn die sehen wie die geschlachtet werden( bitte immer fachmännisch) ist es schlimm . Ich finde eigendlich die Aktion gut , auch wenn ich da gewesen währe ich versucht hätte die Tiere lebendig zu retten . Aber wenn man sich mal 50 Jahre zurück denkt war es gang und gebe Nutztiere zu schlachten auf den Hof oder zu Hause und auch die Kinder haben oft geholfen . Wenn ich mir überlege die junge heutige Gesellschaft weiß so wenig wo Fleisch her kommt was es für Gemüse Obst Art es gibt oder sowas denke ich das die Gesellschaft mehr aufgeklärt werden muss . Bitte meine Meinung nicht falsch verstehen ich liebe Tiere wir haben laufenten und Hunde.

  • 12 Carina 09.12.2018, 18:46 Uhr

    Hallo, ich muss sagen wir essen jedes Jahr unsere gans an Weihnachten, direkt vom Bauernhof geholt. Ich finde das Experiment immernoch gut wenn ich manche Menschen, Jungendliche oder Kinder sehe und höre die keine Ahnung haben das ihre Schnitzel oder Chicken nuggets auch mal lebten schüttelt es mich. Ich selbst bin mit Tieren aufgewachsen, sie wurden geliebt, verwöhnt, geschlachtet und selbstverständlich auch gegessen. Heute habe ich Hühner. 13 Sundheimer und 2 Grünleger, diese werden wenn die Zeit da ist auch auf den Teller wandern, aber solange dürfen sie scharren fressen und ihr Leben geniesen. Meine Kinder kuscheln mit den hühner, füttern, misten und spielen mit ihnen wissen aber auch das sie irgendwann gegessen werden. Ich denke es ist an der Zeit unsren Kindern wieder bei zu bringen das ein Tier was gegessen wird trotzdem ein Lebewesen ist was Bedürfnisse hat und respektiert werden sollte.

  • 11 Christoph Senff 09.12.2018, 18:44 Uhr

    Ich finde es wichtig das die Menschen hautnah miterleben, was mit dem tier passiert, bevor es auf dem Tisch landet. Nur so, auf diese "harte Tour", werden dem ein oder anderen die Augen geöffnet und vielleicht auch zum Nachdenken angeregt. Es muss eine wirklich einschneidende Erfahrung sein, damit der Mensch zum Nachdenken kommt. Solange Fleisch im Supermarkt abgepackt angeboten wird und kein gesicht hat, wird sich wohl eher nicht viel zum wohle des tieres ändern. Die Herzen müssen erreicht werden, auf welche art und Weise auch immer. Am ende steht immer das wohl des tieres im Vordergrund. Die Massentierhaltung müsste eigentlich jedem die Augen öffnen, in der heutigen Zeit.

  • 10 Alexandra Barth 09.12.2018, 18:42 Uhr

    Warum muss man Menschen auf die Wahrheit vorbereiten? Die Tiere werden auch nicht gefragt und auf ihr Leiden vorbereitet. Es ist (leider) wichtig mit Aktionen zu einem gewissen Grad zu provozieren, damit überhaupt Notiz davon genommen wird und sich vielleicht langsam im Bewusstsein der Fleischkonsumenten etwas verändert. Liebe Grüße und eine schön Weihnachten an das gesamte Team!

  • 9 Elisabeth Boellinger 09.12.2018, 18:42 Uhr

    Wunderbar, jedoch zuviele Katzen die Vögel fressen.Brutzeit nicht beachtet wird.2. Tiere werden thematisiert, Kinder werden nicht gefragt die per Gesetz ABGETRIEBENwerden von den Menschen. Ihr verwirrten Leute