Notfall Heidi – Tierheim Recklinghausen

Notfall Heidi – Tierheim Recklinghausen

Geschlecht: Hündin

Alter: etwa 6 Jahre

Rasse: Yorkshire Terrier

Schulterhöhe und Farbe: circa 20 Zentimeter, black-tan

Gesundheit: Heidi hört und sieht schlecht. Bei ihr wurde außerdem eine Unregelmäßigkeit am Herzen festgestellt, die mit Medikamenten behandelt wurde. Dennoch muss sie regelmäßig zur Herzuntersuchung.

Vorgeschichte: Heidi kam als Fundtier ins Tierheim Recklinghausen. Sie war völlig verängstigt, traumatisiert und teilweise apathisch. Anfangs schnappte sie panisch um sich, sobald jemand sie anfassen wollte. Auch körperlich ging es ihr nicht gut. Ihr mussten 14 Zähne gezogen werden. Die Hündin kam zu einem befreundeten Tierschutzverein, der sich um traumatisierte Hunde kümmert. Dort gab man ihr Ruhe, um langsam wieder Vertrauen aufzubauen. Mittlerweile ist sie bereit, in ein Zuhause vermittelt zu werden.

Verträglichkeit: Heidi versteht sich gut mit anderen Hunden. Katzen kennt und mag sie.

Charakter: Heidi ist eine sehr verschmuste und anhängliche Hündin, die immer bei ihrem Menschen sein will. Sie ist gerne auf dem Schoß oder auf dem Arm und lässt sich durchkraulen. Wenn sie Menschen nicht erkennt, bellt und knurrt sie anfangs.

Im Alltag: Heidi ist eine schwer traumatisierte Hündin, die völlig in sich versunken ist und oft nur im Kreis läuft. Unvorstellbar, was die kleine Hündin erlebt haben muss! Statt Wasser aus dem Napf zu trinken, zieht sie es vor, Nassfutter mit ganz viel Wasser zu schlabbern. Heidi fährt gerne im Auto mit und geht mittlerweile gut an der Leine. Alleinbleiben muss sie erst noch lernen und auch stubenrein ist sie noch nicht. Das hat ihr offenbar nie jemand beigebracht.

Yorkshire Terrier Heidi

Wunschzuhause: Heidi sucht ein Zuhause bei ganz besonderen Tierfreunden, die viel Zeit, Feingefühl und Geduld haben. Tierfreunde, die diesem geschundenen Tier die Chance bieten, das Leben nun auch mal von der schönen Seite zu erleben. Andere Hunde und/oder Katzen dürfen gerne im Haushalt leben. Kleine Kinder lieber nicht, da ihr das zu viel wäre.

Stand: 05.10.2018, 12:30