Tierschutz in Andalusien

Tierschutz in Andalusien (Teil 1) Tiere suchen ein Zuhause 19.07.2020 05:55 Min. UT Verfügbar bis 19.07.2021 WDR

Tierschutz in Andalusien

Moderatorin Simone Sombecki hat sich gemeinsam mit drei anderen Tierschützern auf den Weg nach Spanien gemacht. In Villamartin bei Cadiz haben sie drei Tage in der Tötungsstation San Anton verbracht. Dort ist die Niederländerin Saskia Rinia van Nauta unermüdlich für das Wohl der Tiere im Einsatz. Gemeinsam mit Tierarzt Juan Bernal bewahrt sie viele Hunde vor dem Tod und ermöglicht ihnen einen Neustart ins Leben.

Stand: 14.11.2019, 16:00

Kommentare zum Thema

15 Kommentare

  • 15 Heidrun Dreyling-Riesop 19.11.2019, 14:33 Uhr

    Derartige Menschen gibt es mit Sicherheit auch in Spanien. Aber eben auch eine große Anzahl von Pennern, die die Würde eines anderen Lebewesens mit Füßen traten, siehe Galgos, Stierkämpfe, notleidende Streuner – Katzen wie Hunde. Spanien ist in der EU. Warum unternimmt die EU nichts – denn hier ist die Politik gefragt. Solchen Pennern muss mit spürbaren Sanktionen begegnet werden. Im gesamten EU-Raum. Nur so könnte man wirkungsvoll das Tierelend bekämpfen. Nicht damit, dass man die andalusischen Penner noch in Schutz nimmt und ihr schändliches Verhalten mit Armut erklärt und beschönigt. Die betroffenen Tiere können nichts dafür, darum habe ich Hochachtung vor Frau van Nauta und Herrn Bernal. Ihnen muss wirklich geholfen werden. Aber die Ursache des Tierelends muss mit deutlicher Verachtung gestraft werden. Entschuldigung – aber das ist dazu meine persönliche Meinung.

    Antworten (1)
    • angelika becker 20.11.2019, 15:20 Uhr

      Absolut richtig. Es hat mich auch gestört, dass immer von der Armut der Bevölkerung die Rede war. Arm ist nicht gleich brutal.

  • 14 Heidrun Dreyling-Riesop 19.11.2019, 14:32 Uhr

    Als erstes: Hochachtung vor der Niederländerin Saskia Rinia van Nauta und dem Tierarzt Juan Bernal. Da enden die guten Nachrichten. Was mir nämlich nicht gefällt: Andalusien – die ärmste Region Spaniens mit hoher Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit. Klartext: Einen für die Jagd geeigneten Galgo gibt es nicht umsonst. Dafür haben Spanier, denen es doch so schlecht geht, Geld – und anscheinend in Massen. Bei der Entsorgung „Einmalartikel Galgo“ fällt ihnen ihre Armut wieder ein. In meinen Augen sind solche Leute, sorry für den harten Ausdruck, asoziale Penner. Und das sollte man auch genauso benennen. Auch in Deutschland gibt es arme Menschen: zunehmende Obdachlosigkeit, Alters-, Kinderarmut – oftmals unverschuldet. Und es gibt genug von ihnen, die wirklich alles tun, dass ihre Tiere nicht unter ihrer Armut leiden, selber zurückstecken, um ihrem Hund oder Katze beispielsweise eine medizinische Behandlung zu ermöglichen. Sie kämen nie auf die Idee, ihr Tier zum Töten abzuschieben.

  • 13 Jutta Lengauer 18.11.2019, 20:28 Uhr

    Liebe Simone Sombecki Wir schauen seit Jahren Tiere suchen ein Zuhause, und haben Mitte April eine kleine Hündin vom Tierschutz der Azoren aufgenommen. Wir unterstützen den Tierschutz und möchten Fr. von Nauta sowie Tierarzt Juan Bernal unterstützen. Warum müssen die armen Fellnasen sterben? Die Tötungsstation muss umgewandelt werden in ein Tierheim, die Tiere gehören kastriert und sterilisiert und vermittelt oder sollten ein Gnadenbrot bekommen! Das schafft Arbeitsplätze.., wie kann man das erreichen? In den Kommentaren las ich dass viele helfen möchten.., wie können wir mit dem WDR hier etwas ändern??? Wir wären dabei..., ein Freund von mir ist Anwalt in Madrid, ich würde ihn bitten auch zu helfen! Herzlichst, Jutta Lengauer

    Antworten (1)
    • WDR.de 20.11.2019, 11:48 Uhr

      Liebe Frau Lengauer, vielen Dank für Ihr Angebot und Ihre Bereitschaft, sich zu engagieren. Wenden Sie sich doch bitte direkt an die Galgo-Hilfe e.V. Der Verein hat verlässlich alle Informationen und ist auch der Ansprechpartner für Unterstützung und Kontakt zu Saskia Rinia van Nauta. Kontakt unter www.galgo-hilfe.de oder per E-Mail an die Vorsitzende Jessica Eckelkamp: info@caniqus.com Mit freundlichen Grüßen, der Admin

  • 12 Ute Schomaker 18.11.2019, 16:33 Uhr

    Liebes Team, danke für den beeindruckenden Bericht aus Andalusien! Könnt Ihr mir sagen, was mit dem wunderbaren schwarz-weißen Welpen passiert, den der Doktor auf dem Arm hatte? Liebe Grüße, Ute

  • 11 Karina 18.11.2019, 12:01 Uhr

    Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

  • 10 Karina 18.11.2019, 11:57 Uhr

    Hallo liebes Team Vielen Dank für Beitrag aus Andalusien! Was passiert mit dem Schäferhundin, die hintere Beine nicht bewegen kann? Wird sie eingeschläfert? Sind die hintere Beine gelähmt oder haben Brüche? Kein man keine OP machen? Ich würde gerne etwas für sie spenden. Danke, Grüsse aus der Schweiz.Karina

    Antworten (1)
    • WDR.de 19.11.2019, 16:47 Uhr

      Hallo Karina, der Schäferhund, der seine hinteren Beine nicht bewegen konnte, ist eingeschläfert worden. Mit freundlichen Grüßen, der Admin

  • 9 Christina Kunze 18.11.2019, 10:49 Uhr

    Liebe Simone, liebes Team, Dank für diesen Beitrag. NOAH - Menschen für Tiere e.V. würde gern etwas spenden. Wäre schön zu wissen wohin? Liebe Grüße

    Antworten (1)
    • WDR.de 18.11.2019, 12:03 Uhr

      An alle, die Fragen haben und weitere Informationen möchten: Wenden Sie sich bitte an den Verein Galgo-Hilfe e.V. unter www.galgo-hilfe.de. Die vermitteln nicht nur Galgos, sondern auch andere Hunde aus dem Ausland. Außerdem kann man sich dort erkundigen, wer sich noch in San Anton engagiert. Der Admin

  • 8 Hundefreundin 17.11.2019, 22:24 Uhr

    Hallo, liebes Fernsehteam, danke für den Bericht über Andalusien. Ich vermisse jedoch konkrete Angaben, wie man Saskia helfen kann. Wo ist ihr Spendenkonto aufgelistet? Wie kann man eine Pflegestelle anbieten?? Warum hat das Team nicht gleich mehr Hunde mit nach Deutschland geholt??? Hier geht es ja buchstäblich um Hundeleben und -tod, warum kann man da nicht noch mehr tun?! Mit tierfreundlichen Grüßen Johanna

  • 7 Juliane Rönnau 17.11.2019, 21:04 Uhr

    Hallo,liebes TSeZ Team, Über welche Vereine/Orgas kann man denn den Hunden aus der Tötungsstation eine Pflegestelle anbieten oder sie adoptieren, wenn es denn kein Galgo oder Podenco sein soll? Vielen Dank für den eindrucksvollen Bericht. Viele Grüße, Juliane Rönnau

  • 6 catrona@gmx.de 17.11.2019, 20:19 Uhr

    Was wurde aus der in Tötungsstation Andalusien gezeigten Hündin eines Schäfers mit abgeschnittenen Ohren, Schwanz und gekürzten Zähnen? Geht mir überhaupt nicht aus dem Kopf. Ist das schon ein Kriterium einen Hund zu töten?

    Antworten (1)
    • Irene 18.11.2019, 13:41 Uhr

      Der Hund von diesem Schäfer wo Ohren und Schwanz abgeschnitten wurden ging mir sehr nach. Ist dieser Hund noch in der Perrera. Wenn ja dann würde ich gerne die Patenschaft übernehmen.

  • 5 Marion Talke 17.11.2019, 19:40 Uhr

    Es ist gar nicht mit Worten zu beschreiben, was Saskia in Villamartin leistet. Auch mein Vierbeiner kommt aus einer Tötungsstation in der Nähe von Cádiz. Joliti, ein Jagdhund, ein Bretone - gerade mal 1 Jahr alt und vermutlich aussortiert von einem Jäger. Ich war seine Pflegestelle hier in Deutschland. Vollkommen überdreht kletterte er aus seiner Box und brauchte lange, hier anzukommen. Aber wir haben es geschafft! Und weggeben wollte ich ihn dann auch nicht mehr... Das ganze ist fast 13 Jahre her. Inzwischen ist er ein Hundeopi, aber immer noch ganz fit. Gerne würden wir mit Saskia in Kontakt treten. Vielleicht könnte ich wieder einem Andalusier „Starthilfe“ mit einer Pflegestelle geben. Und Jolito würde gerne mithelfen! Marion&Jolito