Hilfe für Trinkmuffel: 10 Tipps

Hilfe für Trinkmuffel: 10 Tipps

Trinken ist wichtig! Besonders in der Sommerhitze. Und trotzdem nehmen viele Hunde und Katzen zu wenig Flüssigkeit auf. Die Folge: Ihre Nieren und Blasen leiden und es droht der Kreislaufkollaps. Doch was tun, wenn das Tier einfach nicht trinken will? 10 Tipps.

Hunde und Katzen trinken

Zunächst einmal müssen Sie natürlich wissen, wie hoch der Wasserbedarf Ihres Tieres überhaupt ist: 100 ml pro kg Körpergewicht, ist die Faustformel für den Wasserbedarf bei Hunden. Katzen benötigen etwa die Hälfte an Flüssigkeit.

Zunächst einmal müssen Sie natürlich wissen, wie hoch der Wasserbedarf Ihres Tieres überhaupt ist: 100 ml pro kg Körpergewicht, ist die Faustformel für den Wasserbedarf bei Hunden. Katzen benötigen etwa die Hälfte an Flüssigkeit.

So selbstverständlich es sein sollte, hier nochmal der Hinweis: Hund und Katze sollten immer Zugang zu frischem Wasser haben. Manche Hunde neigen dazu, große Mengen auf einmal zu trinken und anschließend ständig ihre Blase entleeren zu wollen. Kein Grund, die Wassermenge zu begrenzen! Stattdessen sollten Sie Ihren Tierarzt um Rat fragen.

Sie sind sicher, dass Ihr Tier mehr trinken müsste? Nassfutter enthält bis zu 80 Prozent der benötigten Flüssigkeit. Eine gute Sache für Hunde und Katzen, die zu wenig trinken. Und eine Erklärung für all jene, die ihr Tier bereits mit Nassfutter versorgen und sich wundern, warum der Vierbeiner weniger als die per Faustformel angegebene Wassermenge trinkt.

Wer lieber beim Trockenfutter bleiben, sein Tier aber dennoch bei der Fütterung mit Flüssigkeit versorgen will, kann das Trockenfutter auch einfach einweichen: Wasser hinzugeben, bis das gesamte Futter bedeckt ist.

Manche Tiere sind übrigens außerordentlich wählerisch bei ihrer Getränkewahl. Manche trinken nur ganz frisches Wasser – dann sollten Sie den Napf häufig neu füllen. Gerade Katzen lieben oft gerne fließendes Wasser – hier wäre ein Trinkbrunnen geeignet. Andere bevorzugen Regenwasser – dann wäre es schön, wenn Ihr Tier Zugang zu einer Wassertonne hätte. Wichtig: Das Regenwasser sollte frisch sein und nicht bereits wochenlang in der Tonne stehen.

Ihr Hund liebt es aus Pfützen zu trinken? Obwohl wir natürlich froh sind, wenn Ihr Trinkmuffel auf diese Weise etwas Flüssigkeit zu sich nimmt, sollten Sie hier dennoch vorsichtig sein. In Pfützen oder kleinen Teichen sammeln sich oft Bakterien und Keime, die Hunde krank machen können. Diese Gefahr besteht besonders bei Hitze. Suchen Sie lieber nach einem klaren, fließenden Bach oder nehmen Sie Wasser mit auf den Spaziergang.

Bei manchen Vierbeinern ebenfalls entscheidend: der Napf. Tatsächlich gibt es Hunde, die mit der Spiegelung in einem Metallnapf Probleme haben oder Katzen, denen das Wasser aus Plastiknäpfen nicht schmeckt. Am unproblematischsten sind meist Keramiknäpfe, die sich auch gut reinigen lassen.

Bleibt nur noch der Standort: Haben Sie sich genau überlegt, wo Sie Wasser anbieten? Oder haben Sie den Napf einfach da hin gestellt, wo er am wenigsten stört? Schauen Sie Ihrem Tier einmal genau zu, wenn es sich Richtung Napf bewegt und trinkt. Sollten Hund und Katze dabei nicht völlig entspannt sein, haben sie vielleicht Angst vor irgendetwas. Dann ist es Zeit, den Napf an eine „ungefährlichere“ Stelle zu bringen.

Hin und wieder ist es auch erlaubt, ein wenig nachzuhelfen, damit der Vierbeiner trinkt. Bei heißem Wetter kann man mal einen Schuss Buttermilch ins Wasser schütten. Sobald das Wasser nach etwas schmeckt, trinken viele Vierbeiner es viel lieber – und bei kleinen Mengen ist es auch nicht schädlich. Bei Flüssigkeitsbedarf während einer Durchfallerkrankung sollte man das Wasser allerdings lieber mit etwas Brühe mischen. Sie enthält mehr Elektrolyte und Mineralien und ist bekömmlicher als Buttermilch.

Ein Hinweis zum Schluss: Wenn Ihr Hund mit diesen Tricks nun mehr trinkt als zuvor, muss er wahrscheinlich auch öfter Wasserlassen. Bitte bedenken Sie das und geben Sie ihm öfter die Möglichkeit dazu.

Stand: 17.07.2020, 14:30 Uhr