Joggen mit dem Hund

Joggen mit dem Hund

Von Kathrin Strehle

Joggen heißt Bewegung für Hund und Halter. Eine wirklich gute Sache. Aber bitte laufen Sie nicht einfach drauf los. Es gibt einige Dinge zu beachten. 14 Tipps für das Lauftraining mit Hund.

Hund beim Laufen

Nur mit gesunden Hunden!
Hunde mit Herz-Kreislaufproblemen oder Gelenkschäden sollten nicht oder nur wenig joggen. Hier empfiehlt sich ein Besuch beim Tierarzt, um vor dem Lauftraining abzuklären, wie viel Sie ihrem Hund zumuten können.

Nur mit gesunden Hunden!
Hunde mit Herz-Kreislaufproblemen oder Gelenkschäden sollten nicht oder nur wenig joggen. Hier empfiehlt sich ein Besuch beim Tierarzt, um vor dem Lauftraining abzuklären, wie viel Sie ihrem Hund zumuten können.

Nur mit ausgewachsenen Hunden!
Wenn Sie mit dem Lauftraining beginnen, muss Ihr Hund bereits ausgewachsen sein. Beginnen Sie zu früh mit dem Training, kann das die Gelenke des Hundes schädigen.

Nicht jeder Hund mag Joggen!
Eine lauffreudige Hunderasse geht sicherlich gerne mit Ihnen joggen. Besonders schwer gebaute Hunde oder Hunde mit besonders kurzen Schnauzen eignen sich hingegen nicht so gut als Joggingpartner.

Zwei Stunden vor dem Joggen nicht mehr füttern!
Geben Sie Ihrem Hund vor dem Laufen nichts zu Essen. Mit vollem Magen ist die Gefahr einer Magendrehung zu groß.

Mit oder ohne Leine!
In Gegenden ohne Verkehr oder Wild kann ein Hund mit gutem Grundgehorsam natürlich auch ohne Leine laufen. Dennoch sollte ihr Hund bereits gut leinenführig sein, falls sie ihn zwischendurch anleinen müssen.

Geschirr statt Halsband!
Um Rucken am Hals zu vermeiden, sollte ihr Hund beim Joggen ein gut sitzendes Geschirr tragen.

Bauchgurt oder Leine in der Hand!
Viele Menschen bevorzugen beim Joggen einen Bauchgurt, an dem die Hundeleine befestigt wird. So haben Sie die Hände frei. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Leine lang genug ist, um Mensch und Hund genug Bewegungsfreiheit zu gewähren, aber nicht so lang, dass man sich verheddert.

Weicher Untergrund!
Gehen Sie auf Wald- oder Feldwegen joggen. Weicher Untergrund ist besser für Ihre Gelenke – und für die Ihres Hundes.

Wasser mitnehmen!
Vor allem an wärmeren Tagen oder bei längeren Runden ist es wichtig, dass Ihr Hund zwischendurch etwas trinken kann. Packen Sie Wasser ein oder wählen Sie Ihre Route entlang eines Gewässers.

Das richtige Tempo ist entscheidend!
Für Hunde ist lockerer Trab die angenehmste Gangart. Über längere Strecken zu galoppieren ist sehr anstrengend. Passen Sie Ihr Tempo daher an die Laufgeschwindigkeit Ihres Hundes an.

Laufpensum langsam steigern!
Auch wenn Ihr Hund bei Spaziergängen ständig rennt, sollten Sie das Pensum beim Lauftraining langsam erhöhen. Laufen Sie ein Stück, dann gehen Sie eine Weile, laufen Sie wieder ein Stück und gehen Sie wieder eine Weile ...

Schnüffelpausen einplanen!
Geben Sie ihrem Hund am Anfang der Runde Gelegenheit sich zu lösen und ein wenig zu schnüffeln. Auch zwischendurch sollte Ihr Hund zu beidem immer mal wieder die Möglichkeit bekommen.

Auf die Atmung achten!
Bitte achten Sie gut auf Ihren Hund. Atmet er heftig oder fällt zurück sollten Sie unbedingt eine Pause einlegen.

Nicht übertreiben!
Achtung: Je fitter Ihr Hund wird, desto mehr Bewegung wird er benötigen, um körperlich müde zu sein. Übertreiben Sie es also nicht mit dem Training.

Stand: 10.11.2017, 11:46 Uhr