Regeln für Kind und Hund

Regeln für Kind und Hund

Von Kathrin Strehle

Für Kinder hat es viele Vorteile mit einem Hund aufzuwachsen. Doch damit Kind und Hund auch wirklich ein Dreamteam sind, sollten die kleinen Hundeprofis folgende 6 Regeln beachten:

Kind und Hund

1. R.E.S.P.E.C.T.
Viele Kinder gehen völlig unvoreingenommen auf Hunde zu. Was eigentlich eine schöne Sache ist, kann schnell zum Problem werden. Denn Hunde ticken anders als Kinder. Während das Kind nur freundlich sein will, wenn es den Hund umarmt, kann das für den Hund völlig grenzüberschreitend sein. Daher ist es wichtig, dass Kinder früh lernen, die Andersartigkeit des Hundes zu respektieren.

1. R.E.S.P.E.C.T.
Viele Kinder gehen völlig unvoreingenommen auf Hunde zu. Was eigentlich eine schöne Sache ist, kann schnell zum Problem werden. Denn Hunde ticken anders als Kinder. Während das Kind nur freundlich sein will, wenn es den Hund umarmt, kann das für den Hund völlig grenzüberschreitend sein. Daher ist es wichtig, dass Kinder früh lernen, die Andersartigkeit des Hundes zu respektieren.

2. Auf Ruhe achten
Jeder Hund sollte einen Rückzugsort haben, an dem er nicht gestört wird. Er ist für Kinder tabu. Genauso sollte es andersherum einen Ort geben, wo das Kind nicht vom Hund gestört wird, der zum Beispiel Spielzeug klaut oder nach Essen bettelt…

3. Vorsicht mit Ressoucen
Auch beim Fressen sollte der Hund nicht gestört werden. Er könnte gestresst reagieren, anfangen zu schlingen oder gar zu knurren und zuschnappen, weil er das Gefühl hat, dass ihm jemand das Futter streitig machen möchte. Gleiches gilt für Kauknochen und bei manchen Hunden auch für sein Spielzeug. Bitte Abstand halten.

4. Hundesprache lernen
Je besser Kinder die Körpersprache eines Hunde deuten können, desto einfacherer wird das Zusammenleben. Kinder sollten lernen, dass Wedeln nicht immer nur Freunde bedeuten muss, sondern ein Zeichen der Aufregung ist – oft der freudigen Erregung, aber nicht immer. Sie sollten wissen, dass  Vorsicht geboten ist, wenn ein Hund knurrt und die Lefzen hochzieht. Und natürlich ist es wichtig, dass die Kinder auch wissen, wie sie in solchen Fällen reagieren müssen.

5. Vorsichtig spielen
Beim wilden Spielen und Raufen besteht die Gefahr, dass der Hund aus Übermut seine Zähne einsetzt, wie er das auch bei Artgenossen tun würde. Weil das für Kinder eine bedrohliche Situation sein kann, sollten Eltern solche Situationen immer im Blick haben.

6. Nicht ohne Aufsicht
Kinder oder zumindest kleine Kinder sollten nicht mit dem Hund allein gelassen werden. Ganz gleich wie lieb der Hund ist und wie vorsichtig das Kind im Normalfall mit dem Hund umgeht, es kann immer etwas passieren.

Stand: 05.09.2018, 12:14 Uhr