Streunerkatzen in Not

Streunerkatzen in Not Tiere suchen ein Zuhause 14.06.2020 08:01 Min. Verfügbar bis 14.06.2021 WDR

Streunerkatzen in Not

Tierschützer schätzen, dass es in Deutschland zwei bis drei Millionen verwilderte Katzen gibt, die täglich um ihr Überleben kämpfen. Sie sind oft krank, unterernährt, manche sind verletzt. Es sind die Nachkommen von Hauskatzen, doch sie haben den Bezug zum Menschen verloren. Dabei können sie kaum alleine überleben. Von der Öffentlichkeit wird das Problem nicht wahrgenommen, da die Streuner sehr menschenscheu sind und sich tagsüber kaum zeigen. Engagierte Tierschützer wie Tina Franzgrote aus Haltern am See und Conny Sander aus dem benachbarten Dorsten kümmern sich um sie. Auf eigene Kosten fangen sie Streunerkatzen mit Lebendfallen und lassen sie kastrieren und medizinisch versorgen. Vermittelt werden können die Katzen im Anschluss jedoch nicht, da sie zu scheu sind. Die Tierschützer setzen die Tiere später wieder an den Fangstellen aus und richten Futterstellen ein.

Die Wildlinge paaren sich oft mit nicht kastrierten zahmen Hauskatzen und werden deshalb immer zahlreicher. Tierschützer*innen in ganz Deutschland fordern schon seit Jahren eine bundesweite Kastrationspflicht.

Autor: Stefan Servos

Stand: 10.06.2020, 10:00

Kommentare zum Thema

2 Kommentare

  • 2 Ines cucho 16.06.2020, 14:52 Uhr

    Die Arbeit, die Tina Franzgrote sowie Conny Sander machen, in Sachen Hilfe für Streunerkatzen, ist mehr als enorm - ich weiß nur zu gut, was diese endlose Aufgabe bedeutet. Meine Hochachtung den beiden Damen ! Und vor allem: Viiiiiel Kraft weiterhin ! Ich möchte mit den Damen Kontakt aufnehmen und hoffe sehr, daß dieses mir über den WDR gelingt - werde versuchen ihnen eine email zu schicken. Ich wünsche den beiden alles Gute !!!

  • 1 Thea 14.06.2020, 18:24 Uhr

    Streunende Katzen räubern (Sing-) Vogelnester aus und fressen kleine Kaninchen und Hasen. Wenn Tierliebe, dann bitte auch für alle Tiere. Feldhase und Singvögel benötigen auch unseren Schutz. Streunende Katzen einfangen, einsperren oder einschläfern.

    Antworten (2)
    • Rudi 15.06.2020, 00:24 Uhr

      Hey Thea, ich gebe dir in allem Recht ausser Einsperren und schon garnicht einschläfern. Alle Achtung was diese 2 Damen in dem Beitrag leisten. Ich unterstüze die Forderung das Freigänger Kastriert gehören und sie müssen moit einer kleinen Glocke ausgerüstet sein. das Vögelusw gewarnt werden. Schuld an dem ganzen Dilemma ist wie immer der Mensch. Aber der darf sie egal wie Dumm Gewaltätig oder noch schlimmeres ungebremst weiter vermehrern. Bis unser Planet im Sagre leigt.

    • francy 17.06.2020, 19:38 Uhr

      Hallo Thea, die Tierwelt regelt alles ohne Mutwilligkeit, Eogismus, Habgier im Gegenzug zum Menschen. Deine Aussage solltest Du echt überdenken. Streunende Katzen kämpfen um Ihr Überleben, was ein natürliches Verhalten ist. Elstern z.B. holen sich nicht geschlüpfte Eier oder Jungvögel aus den Amselnestern. Krähen holen sich ein paar Tage alte Entenküken und ich könnte noch so weiter schreiben. Bei uns leben Vögel & Katze sehr gut zusammen!!