Tierheim-Mythen

Tierheim-Mythen

Von Kristina Kasten

Zum Glück entscheiden sich immer mehr Menschen für ein Tier aus dem Heim. Gleichzeitig halten sich einige Mythen über Tierheimtiere hartnäckig: Sie sind gestört, alt und teuer. Von wegen!

Tiere im Tierheim

Mythos 1: Alle Tierheimtiere sind verhaltensgestört
Einer der Hauptgründe, warum sich viele Menschen gegen ein Heimtier entscheiden. Dabei ist diese Annahme einfach falsch. Ein Großteil der Tiere hat zuvor friedlich in Familien gelebt. Oftmals werden sie abgegeben nachdem die Besitzer krank wurden, verstorben sind oder wenn sie umzugsbedingt das Tier nicht mehr halten dürfen. Diese Tiere sind in der Regel nicht traumatisiert und aggressiver als andere Tiere.

Mythos 1: Alle Tierheimtiere sind verhaltensgestört
Einer der Hauptgründe, warum sich viele Menschen gegen ein Heimtier entscheiden. Dabei ist diese Annahme einfach falsch. Ein Großteil der Tiere hat zuvor friedlich in Familien gelebt. Oftmals werden sie abgegeben nachdem die Besitzer krank wurden, verstorben sind oder wenn sie umzugsbedingt das Tier nicht mehr halten dürfen. Diese Tiere sind in der Regel nicht traumatisiert und aggressiver als andere Tiere.

Mythos 2: Tierheime sind schreckliche Orte
Angeblich sind alle Tierheime dunkel, schmutzig und deprimierend - doch das stimmt so nicht. Tierheim-Mitarbeiter geben sich viel Mühe, das Heim zu einem schönen Übergangszuhause zu machen: Katzenzimmer werden liebevoll eingerichtet, es gibt ehrenamtliche Katzenstreichler, oft ist Tierheimen eine Hundeschule angeschlossen, in der Hunde lernen, aber auch Spaß haben können, in manchen Tierheimen werden sogar gezielt Rudelspaziergänge angeboten…

Mythos 3: Das ist teure Abzocke
"Ich rette einen Hund aus dem Tierheim und soll auch noch dafür zahlen?" Viele Menschen sehen das nicht ein. Dabei müssen Tierheime viele Geld ausgeben: vor allem das Futter muss bezahlt werden, genauso die Impfungen und manche Tiere müssen medizinisch versorgt werden. Mit der "Schutzgebühr" versuchen Tierheime einen Teil der Kosten zu decken. Im Vergleich zu dem, was manche Menschen für einen Rassehund vom Züchter ausgeben, sind die Heimgebühren sehr gering.

Mythos 4: Es gibt nur Promenadenmischungen
Das stimmt zwar nicht - es gibt durchaus abgegebene Rassetiere im Tierheim - aber was wäre so schlimm an einem Mischling? Sie können genauso treue Familienmitglieder werden. Wer gerne ein bestimmtes Rassetier aus dem Tierheim möchte, muss gegebenenfalls ein bisschen mehr Geduld haben und wahrscheinlich mehrere Tierheime besuchen.

Mythos 5: Alles nur alte Tiere
Die meisten Menschen wollen süße Welpen - und können diese auch durchaus im Tierheim finden. Dabei haben ältere Tiere aus dem Tierheim viele Vorteile: sie sind oft schon erzogen, stubenrein und ruhiger als kleine Welpen - die können nämlich auch ganz schön anstrengend sein.

Stand: 01.12.2017, 15:16 Uhr