Rollstühle, Prothesen und Orthesen für Tiere

Rollstühle, Prothesen und Orthesen für Tiere Tiere suchen ein Zuhause 24.01.2021 07:36 Min. UT Verfügbar bis 24.01.2022 WDR

Rollstühle, Prothesen und Orthesen für Tiere

Alles, was in der Rehatechnik dem Menschen hilft, gibt es mittlerweile auch für Hunde. Die spezialisierten Rehatechniker können oft weiterhelfen, wenn der Tierarzt nicht mehr weiter weiß. So wie beim Rüden Milow, der seit Monaten humpelt, oder dem erst zweijährigen Mops Theo, dessen Hinterläufe gelähmt sind. In der Bochumer „Rehatechnik für Tiere“ von Markus van den Boom bekommen sie Hilfe. In seiner Werkstatt wird alles hergestellt, was Hunde wieder mobil macht. Die Nachfrage ist groß.

Autorin: Katja Diepenbruck

Stand: 22.01.2021, 14:00

Kommentare zum Thema

6 Kommentare

  • 6 Petra Surges 25.01.2021, 12:31 Uhr

    Hallo Ich habe mit Hilfsmittel durchweg positive Erfahrungen gemacht. Mein 1. Schäferhund wurde etwas über 14 Jahre und hatte die letzten beiden Jahre an den Hinterläufen Bandagen und konnte dadurch wieder einigermaßen gut an Spaziergängen teilnehmen.Vor allem viel ihm das aufstehen viel leichter. Mein 2. Schäferhund hatte vor 2 Jahren den 1. schlimmen Herzanfall und war danach inkontinent. Durch Physiotherapie war das nach einem halben Jahr Geschichte. Er brauchte keine Windeln mehr und auch seine Spondylose wurde etwas besser. Er hatte wieder soviel Spaß am Leben - bis dann am 6.10.2020 ein weiterer Herzanfall so schlimm war, daß er erlöst werden mußte. Ich werde auch weiter bei meinen anderen Tieren auf diese Hilfsmittel zurück greifen.

  • 5 Angelika Becker 25.01.2021, 10:20 Uhr

    Eiko war ein unverkaufbarer Golden Retriever, den ich mit einem verkrüppelten Bein aus einer Zucht übernommen habe. Er hatte einen gebrochenen Oberschenkel, der falsch zusammen gewachsen war. Der Bruch ging auf das ganz junge Welpenalter zurück, also bevor der kleine Welpe aktiv wurde. Im Alter von 14 Monaten musste der Bruch neu gerichtet und das Bein mit Knochenimplantaten aus der Hüfte verlängert werden. Das hat gut geklappt. Die zweite Operation, in der die Kniescheibe angepasst werden sollte, ist leider voll daneben gegangen. Seitdem ist das Bein steif und Eiko muss physiotherapeutisch und osteopathisch betreut werden. Er trägt nach etlichen untauglichen Orthesen eine der „Tierorthopädie Pfaff“ mit der ich sehr zufrieden bin. Eiko wird im März 14 Jahre alt. Behinderungen werden in Ihrer Sendung oft bagatellisiert. Ein Hund kommt z.B. nur eine gewisse Zeit mit drei Beinen klar. Mein Hund hatte bisher ein spannendes, gutes Leben. Aber der Aufwand war einfach enorm!

  • 4 Bettina Hupe 24.01.2021, 18:46 Uhr

    Ich finde es traurig, daß Menschen Rassen kaufen, die zu den Qualzuchten gehören, siehe Mops. Die Tiere leiden unter vielen Deformationen. Von der Nase, den Augen, den Lefzen, den Zähnen mal abgesehen, machen die Keilwirbel große Probleme. Statt diese Rassen zu verbieten, bzw. keine Hunde aus Qualzuchten zu kaufen, nehmen die Käufer lieber Ersatzteile in Kauf, statt diese Zuchten zu boykottieren. Das ist für mich keine Tierliebe, denn diese Gesundheitsprobleme sind bekannt. Generell muss jeder abwägen, ob das Leben der Tiere noch Lebenswerk ist. Wenn ja, finde ich solche Hilfsmittel klasse. Viele Grüße Bettina Hupe

  • 3 Marianne Buchmeier 24.01.2021, 18:40 Uhr

    Die Rehatechnik für Tiere finde ich sehr gut. So bekommen gehandicapte Tiere etwas mehr Lebensfreude

  • 2 Isabel 24.01.2021, 17:24 Uhr

    Liebes TSEZ-Team, in einem Beitrag 2019 von euch, erfuhr ich von SOS animali international. Also habe ich die Initiative ergriffen, Spenden zu sammeln und diese dort hin zu fahren. Dort habe ich einige Hunde in einem Rolli gesehen. Diese haben mich sehr beeindruckt, da sie noch mit soviel Lebensfreude durch ihr Leben gehen, obwohl sie schon schwere Schicksale hinter sich gebracht haben. Gerade Victor, der in seinem Rolli mit mir Ball gespielt hatte, als wäre er vollkommen gesund. Ich finde es toll, dass es heute solche Möglichkeiten gibt und man den Tieren somit im positiven noch einige Zeit ihres Leben geben kann, vorrausgesetzt sie haben noch Lebensfreude und nehmen den Rolli oder die Prothese etc. an. Der Besuch bei SOS vor allem die tollen Tiere dort haben mich so berührt, dass ich seit dem einmal im Jahr dort hinfahre und mittlerweile auch die Ausbildung zur Hundetrainerin mache. Viele Grüße und alles Gute Isabel

  • 1 J. C. 23.01.2021, 15:55 Uhr

    Dass bei dem Golden Retriever durch die Tierärzte wohl keine sichere Diagnose gestellt werden konnte, kann ich mir nicht vorstellen. Denn Arthrose lässt sich sehr gut röntgenologisch darstellen. Toll, was Herr von den Boom für großartige Arbeit leistet und dass diese hier vorgestellt wird. Schade, dass Hunde, wie der junge Mops, durch züchterische Verfehlungen schon in frühen Jahren so stark erkrankt sind. Was für eine Sauerei!