Straßenhunde in Rumänien: Welche Rolle die Politik spielt

Tiere suchen ein Zuhause 04.12.2022 04:45:04 Std. UT Verfügbar bis 04.12.2023 WDR

Straßenhunde in Rumänien: Welche Rolle die Politik spielt

Stand: 01.12.2022, 12:41 Uhr

Seit 2013 ist es in Rumänien gesetzlich vorgeschrieben, Haustiere kastrieren zu lassen. Doch viele Menschen auf dem Land lehnen dies ab oder es fehlt einfach das Geld dafür. Das Team des Tierheims Smeura bietet deshalb regelmäßig kostenlose Kastrationen für Haustiere an. 
Die vorhandenen Budgets für die Kastration von Straßenhunden rufen die Behörden in der Regel nicht ab, so auch in Mioveni. Darauf angesprochen wirken Lokalpolitiker häufig überrascht. Auf Parlamentsebene gibt es vereinzelt Vorstöße, um mit neuen Gesetzesentwürfen das Leid der Straßenhunde zu reduzieren. Bislang ist jedoch nichts passiert.

Autor: Goran Markovic-Schomburg

Kommentare zum Thema

9 Kommentare

  • 9 Anonym 11.12.2022, 10:58 Uhr

    Es ist einfach nur traurig und nicht zu verstehen, warum unsere Politiker dieses Gesetz nicht wieder rückgängig macht. Selbst kastrierte angebliche Streuner werden gefangen, um damit Geld zu machen. Sie sollten lieber die Tierschutz Organisationen unterstützen, damit würde auf jeden Fall effektiver geholfen werden. Denn die kümmern sich darum, dass die Hunde kastriert werden und auch vermittelt werden. Außerdem sollte man die Zucht eindämmen. Mittlerweile kann jeder einfach privat Tiere züchten, um damit Geld zu machen.

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    • Tierhilfe Hoffnung 14.12.2022, 09:55 Uhr

      Liebe/r Tierfreund/in, vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben vollkommen Recht: Nur mit Kastrationen kann die Straßenhunde-Problematik auf humane Art und Weise gelöst werden. Wir wären natürlich über glücklich, wenn die Politik vor Ort unsere Arbeit unterstützen und für eine landesweite Umsetzung des Kastrationsgesetzes sorgen würde. Solange das nicht der Fall ist, müssen wir mit all unserer Kraft dafür weiterkämpfen. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Herzliche Grüße, das Team der Tierhilfe Hoffnung

  • 8 Dorisveser2109@gmail.com 09.12.2022, 21:31 Uhr

    Daß ist ein scheiß Regierung,Tiere zählen dort auch um Geld zu machen,mit den Gebärmaschinen,ansonsten wird mit den ganz mies umgegangen,das ist leider nicht mein Volk im großen und ganzen,die Ticken anders,meine Meinung,meine Hunde sind alle aus dem Tierschutz gewesen und sind einzigartig

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    • Tierhilfe Hoffnung 14.12.2022, 09:50 Uhr

      Liebe Doris Veser, vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit und tausend Dank, dass Sie Tierschutzhunde unterstützen! Mit unserer Bildungs- und Politischen Arbeit versuchen wir weiter unermüdlich eine Veränderung, hin zu mehr Mitgefühl und Empathie für Tiere, zu erreichen. Herzliche Grüße, das Team der Tierhilfe Hoffnung

  • 7 W. K. 09.12.2022, 18:06 Uhr

    Hätte leider keine schöne Worte für die Politiker der Rumänen und der EU. 9 Jahre Blindheit kann kein Zufall sein.

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    • Tierhilfe Hoffnung 14.12.2022, 09:48 Uhr

      Liebe/r W. K., vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir kämpfen weiterhin für eine politische Lösung. Auf unseren Seiten können Sie immer den aktuellen Stand zur politischen Situation in Rumänien nachlesen: www.tierhilfe-hoffnung.com/die-smeura/politische-situation Danke für Ihr Interesse und herzliche Grüße, das Team der Tierhilfe Hoffnung

  • 6 Anonym 08.12.2022, 21:53 Uhr

    Ich hatte selber 2 tolle Hunde aus dem Ausland. Der erste war ein ungefähr 6 Jahre alte Hündin aus Kroatien ein Straßen Hund ein toller Hund. Der 2. Ein Hund aus Ungarn eine geburtsmaschine aus Ungarn ein traumhund sie fehlt mir jede Sekunde . Sie ist leider verstorben. Sie war sehr krank als ich sie bekam, aber nach einem halben Jahr Pflege und viel liebe war sie mein kleines Mädchen

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    • Tierhilfe Hoffnung 09.12.2022, 18:41 Uhr

      Vielen Dank, dass Sie Tierschutzhunden ein Zuhause geben. Unser aufrichtiges Beileid zum Verlust Ihrer Lieblinge. Wir wünschen Ihnen die nötige Kraft, den Verlust zu verarbeiten. Herzliche Grüße, das Team der Tierhilfe Hoffnung

  • 5 Mariana Arkosi 08.12.2022, 15:17 Uhr

    Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

  • 4 Mariana 08.12.2022, 15:14 Uhr

    Ich hab keine schöne Worte für die blöde Politiker aus Rumänien . Aber ein großes Dankeschön für alle Leute welche Kummer sich um diese unschuldige Seele. Ich danke zum Gott dass gibt noch Leute mit Herz. Danke.

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    • Tierhilfe Hoffnung 09.12.2022, 18:39 Uhr

      Liebe Mariana, vielen Dank für Ihre lieben Worte und Wünsche. Wir kämpfen weiter für die Tiere. Herzliche Grüße, das Team der Tierhilfe Hoffnung

  • 3 Heike D. 07.12.2022, 14:53 Uhr

    Liebes TSEZ-Team, leider lässt sich die Sendung vom 04.12.22 in der Mediathek nicht öffnen. Gibt es vielleicht ein technisches Problem? Viele Grüße Heike D.

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    • WDR.de 08.12.2022, 17:22 Uhr

      Liebe Heike, vielen Dank für den Hinweis, ich werde ihn weiterleiten. Sie können die Sendung aber auch über unsere Homepage abrufen unter https://www1.wdr.de/fernsehen/tiere-suchen-ein-zuhause/index.html Mit freundlichen Grüßen, der Admin

  • 2 Antje Heeren 04.12.2022, 20:03 Uhr

    solange der Mensch auf kosten der Tiere Geld verdienen kann . Die Empathielosigkeit, Verantwortungslosigkeit vorherrschen ,dazu auch die Armut und Unwissenheit vieler Bevölkerungsgruppen die häufig tief gläubig sind( dabei sagt Gott doch das mit seinen Geschöpfen gut umgegangen werden soll,sie hegen und pflegen ) wird es fast unmöglich,bzw. sehr schwer das zu ändern.sehr sehr traurig

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    • Tierhilfe Hoffnung 06.12.2022, 18:23 Uhr

      Liebe Antje Heeren, vielen Dank für Ihren Kommentar. Es ist wirklich traurig, dass der Mensch an vielen Stellen seine Verantwortung nicht wahrnimmt. Schön ist aber, dass es immer wieder auch Personen gibt, die auf Missstände hinweisen und die Dinge selbst in die Hand nehmen. So auch Ute Langenkamp, die Gründerin und langjährige Vorsitzende der Tierhilfe Hoffnung. Ohne Sie gäbe es die Smeura heute nicht. Unter https://www.tierhilfe-hoffnung.com/die-smeura/ute-langenkamp finden Sie einen Nachruf auf diese außergewöhnliche Tierschützerin. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und bedanken uns für Ihr Interesse an unserer Arbeit. Herzliche Grüße, das Team der Tierhilfe Hoffnung

  • 1 E.V. 04.12.2022, 19:19 Uhr

    Vielen Dank für diese informative Sendung! Ich lerne daraus, dass einfach zuviele Menschen an den und mit dem Elend der rumänischen Straßenhunde verdienen - bezeichnend und etwas grotesk der Händler, der seine Welpen gewissermaßen 'selbst vermarktet', ohne Auslands-Tierschutzorganisation. Große Hochachtung vor Herrn Schmidt und seinen Mitstreitern - sowohl was die Tierrettung und -vermittlung über Tierheime angeht als auch und vielleicht erst recht die politische Arbeit!

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    • Tierhilfe Hoffnung 05.12.2022, 10:18 Uhr

      Liebe/r E.V., herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit. Sie haben Recht, die politische Arbeit ist enorm wichtig! Wir werden weiterkämpfen und so viel Aufklärungsarbeit wie möglich leisten. Wir freuen uns natürlich, wenn Sie uns dabei helfen und in Ihrem Umfeld ebenfalls über die Situation in Rumänien aufklären. Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Solange die Tiere in Not sind und unsere Hilfe brauchen, werden wir für Sie einstehen. Mehr über unsere Arbeit erfahren Sie auf unserer Website: www.tierhilfe-hoffnung.com Viele Grüße, das Team der Tierhilfe Hoffnung

    • Brigitte Wagner 08.12.2022, 21:47 Uhr

      Rumänien ist in der EU es gibt auch Gelder für diese armen Tiere. Aber leider das ist ganz schlimm sacken sich die reichen und Politiker wieder die Gelder ein. Die kämen bei mir an den Pranger aber da die Politiker alle korrupt sind wird das weiter so gehen und zwar in jedem EU Land. Von der Leyen das pony wurde leider von einem Wolf getötet das tut mir leid aber deshalb kann man nicht die Wölfe zum Schuss frei geben nur weil sie Von der Leyen heißt eine Unverschämtheit. Genau geht es mit den armen Tiere in jedem Land ich verurteile das im höchsten Maße