Profireiterin Andrea Bethge setzt sich für fairen Reitsport ein

Profireiterin Andrea Bethge setzt sich für fairen Reitsport ein Tiere suchen ein Zuhause 17.01.2021 06:44 Min. UT Verfügbar bis 17.01.2022 WDR

Profireiterin Andrea Bethge setzt sich für fairen Reitsport ein

Pferde, die spielerisch Dressurlektionen zeigen, gerne mitmachen und lange gesund bleiben – so präsentiert sich Andrea Bethge mit ihren Pferden. Die Pferdetrainerin schafft es, selbst Pferde neu zu motivieren, die aufgrund falscher Trainingsmethoden krank und traumatisiert zu ihr in die „Reha“ kommen. Und sie hilft Reitern, ein gutes Team mit ihren Pferden zu werden, immer mit Rücksicht auf das Wohlbefinden der Tiere. Damit setzt sie ein Zeichen gegen weit verbreitete Reitmethoden, die auf die Unterwerfung der Pferde setzen.

Stand: 15.01.2021, 14:00

Kommentare zum Thema

14 Kommentare

  • 14 Dr. Nicole Suppiger 21.01.2021, 16:59 Uhr

    Wünschenswert wäre ein gut recherchierter Artikel über Parelli...Respektive Natural Horsemanship...Dieses Training basiert leider auch auf Unterwerfung und erlernter Hilflosigkeit...Nur ist es da für Laien nicht so offensichtlich wie bei der Rollkur...

  • 13 Christine Reuner 20.01.2021, 16:03 Uhr

    Hallo, erfreut über die Hinwendung der Profireiterin Andrea Bethge zum fairen Reitsport hat mich der Beitrag vom vergangenen Sonntag. Die positive Entwicklung in Richtung Horsewomanship ist natürlich außerordentlich begrüßenswert, wären da nicht die störenden Sporen an den Reitstiefeln gewesen. Sieht man das Pferd als Partner, sollte die Frage erlaubt sein, ob diesem Metall am Bauch zuzumuten ist. Viele Grüße Christine Reuner

  • 12 Jutta Brausch 18.01.2021, 17:33 Uhr

    Ich hätte mir doch neben den Negativbeispielen auch positive Aspekte gewünscht, z. B. eine Dressurvorführung von Ingrid Klimke oder Fabienne Lütkemeier, die nicht nur in der schweren Klasse, sonder auch international reiten... LG

  • 11 Eva-Ulrike Müller 18.01.2021, 14:15 Uhr

    Zu Anfang der Reportage sah man schöne Bilder von Pferden, die entspannt am langen Zügel und in Dehnungshaltung gingen. Danach hörte man viel Selbstlob von Frau Bethge und einen mit Inbrunst vorgetragenen Kommentar von Herr Dr. Heuschmann über die angeblichen Segnungen der Klassischen Reitlehre aus dem 18. Jhd., doch die dazu gezeigten Filmausschnitte hatten mit gutem, pferdeschonendem Reiten kaum noch etwas zu tun. Stattdessen sah man unschöne Bilder von Frau Bethge zu Pferde, sie trug Sporen und verpasste ihrem Pferd mit harter Hand grobe Paraden. Schlimm!

  • 10 Edda Schöne 18.01.2021, 14:10 Uhr

    Ein sehr guter und dringend notwendiger Beitrag, den vor allen Dingen Reiter*innen sehen sollten, die immer noch mit demütigenden und schmerzhaften Methoden ihr Pferd "brechen" um eigene Unfähigkeiten zu kaschieren. Leider bekommen sie in der Szene nach wie vor Recht und Unterstützung. Funktionäre und Turnier-Ausrichter sind die Verantwortlichen, die das Leiden sehr schnell verändern könnten, wenn sie sich denn mit tiergerechteren Ausbildungsmethoden befassen würden. Hier ist auch der Gesetzgeber/Tierschutz in der Pflicht. Gut wäre die Erkenntnis, dass Pferde auch motivierte "Sport-Partner" sein können und nicht nur Sportgeräte. Ihr schöner Beitrag hat das eindrucksvoll gezeigt. Danke Andrea Bethge und Gerd Heuschmann; bleiben Sie dran ! Danke auch an "Tiere suchen ein Zuhause".

  • 9 Inge 18.01.2021, 10:46 Uhr

    Wow, die Reiterin reißt so am Zügel das das Pferd das Maul aufreist und sogar steigt und dabei sagt der Sprecher: Sie zeigt dem Pferd was sie will und das Pferd merkt das nichts geschieht? Was wäre denn "was geschehen?" Wenn es umfallen würde?

  • 8 Sarah 17.01.2021, 20:26 Uhr

    Ein ganz wunderbarer Beitrag von einer ganz besonderen Trainerin. Ich bin sehr dankbar, dass ich sie vor ein paar Jahren persönlich kennenlernen durfte. ❤️

  • 7 Gabriele Brötz 17.01.2021, 19:08 Uhr

    Schon in den Reitschule müsste viel mehr auf Tierschutz und fairnes geachtet und dies unterrichtet werden. Nicht qualifizierte Reitlehrer unterrichten auf schlecht ausgebildeten Pferden. Wir übernehmen so viele Reitschule die nur das Boxen der Pferde mit den Beinen erlernt haben. Von Takt / Losgelassenheit und Anlehnung haben die Schüler noch nie was gehört. Was ist eine Parade und was sie bewirkt und wie führe ich die richtig aus haben die Schüler nie gelernt. Wie will solch ein Reiter der ja immer nur frustriert sein kann das richtige reiten erlernen? Schon bei der Auswahl der Reitschule heißt es Augen auf. Bitte immer auf die Qualifikation des Reitlehrers achten und die der eingesetzten Pferde. Lg

  • 6 Kerstin Schmidt 17.01.2021, 18:48 Uhr

    Ich fand den Beitrag über die Reitmethoden super. Bringen sie doch mal etwas über das Horsemanship. Ich habe es gelernt und damit eine wunderbare Beziehung zu meinen Pferden aufbauen können. Eine gute Bodenarbeit bildet das gesamte Fundament zum Reiten, Fahren, Springen usw. Das wichtigste ist doch die Freude und der Spaß beim zusammensein mit dem Partner Pferd. Auch immer wieder Reitstunden zunehmen ist ein guter Weg um den Pferd gerecht zu bleiben. Auch erfahrene Reiter profieren davon.

  • 5 eberhard taubitz 17.01.2021, 18:45 Uhr

    das finde ich wunderbar. Solange Tiere noch als Sache angesehen werden, wird sich an der Behandlung der Tiere nichts ändern, leider.

  • 4 Friedhelm 17.01.2021, 18:44 Uhr

    die negativen Reitmethoden werden sich mit einem Apell an die Vernunft nicht ändern. Hier ist die Politik gefragt, die die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen muss. Hierzu wird es leider nicht kommen, da der (Profi) Sport diese negativen Reitmethoden praktiziert und die Politik keinen Respekt vor Tieren hat und diese weiter als Sache behandelt. Respekt vor Frau Bethge, ich drücke ihr die Daumen, dass ihre Arbeit Früchte trägt. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.