10 Tipps für die Haltung von Papageien

10 Tipps für die Haltung von Papageien

Von Katja Diepenbruck

Papageien artgerecht zu halten, stellt hohe Ansprüche an den Halter und es gibt einiges zu beachten, um den Tieren ein möglichst artgemäßes Leben zu ermöglichen. Wir haben zehn Tipps zusammengestellt, wie man Papageien das Leben in Gefangenschaft so angenehm wie möglich gestalten kann.

10 Tipps zur Papageienhaltung

Papageien leben in freier Wildbahn in großen Schwärmen und sind überaus soziale Tiere. Deshalb müssen sie mindestens als Paar gehalten werden. Eine Ausnahme bilden lediglich unverträgliche Tiere, die als Ausgleich dann allerdings jeden Tag mehrere Stunden vom Menschen beschäftigt werden müssen. Für einen verträglichen Papagei stellt der Mensch keinen Partner-Ersatz dar.

Papageien leben in freier Wildbahn in großen Schwärmen und sind überaus soziale Tiere. Deshalb müssen sie mindestens als Paar gehalten werden. Eine Ausnahme bilden lediglich unverträgliche Tiere, die als Ausgleich dann allerdings jeden Tag mehrere Stunden vom Menschen beschäftigt werden müssen. Für einen verträglichen Papagei stellt der Mensch keinen Partner-Ersatz dar.

Die Nahrung der Papageien variiert je nach Art. Viele Arten sind Samenfresser, andere ernähren sich von Obst, Gemüse, Keimfutter und Nektar. Einige Vögel brauchen auch tierisches Eiweiß während der Jungenaufzucht. Futter und Wasser müssen täglich frisch in gereinigten Gefäßen angeboten werden.

Papageien brauchen täglich gesicherten Freiflug. Da Papageien ihre Schnäbel zum Klettern benutzen und regelmäßig abwetzen, muss damit gerechnet werden, dass beim Freiflug in der Wohnung Möbel beschädigt werden. Auch außerhalb der Wohnung muss der Freiflug gesichert sein, beispielsweise durch ein Netz, denn Papageien sind Fluchttiere.

Die empfohlene Größe für Volieren variiert je nach Papageienart. Sie liegt zwischen einer Größe von mindestens 3,0 x 1,5 x 2,0 (Länge/Breite/Höhe in Metern) und 6,0 x 3,0 x 2,5 (Länge/Breite/Höhe in Metern). Schutzräume innerhalb der Volieren sollten je nach Vogelart eine Grundfläche von ein bis zwei Quadratmetern haben. Je mehr Platz die Vögel zur Verfügung haben desto besser.

Für Außenvolieren eignen sich entweder Naturboden, Sand, Kies oder ein ähnlicher Untergrund. Volierengitter sollten aus Querstäben oder Geflecht bestehen, weil die Vögel daran klettern können und so noch mehr Möglichkeit haben, sich zu bewegen.

Einige Papageienarten sind kälteempfindlich, deshalb ist auch auf gut temperierte Räume zu achten. Käfige, Innenvolieren und Schutzräume werden am besten mit Sand, Hobelspänen, Holzgranulat (von unbehandeltem Holz) oder Rindenmulch ausgelegt und sollten mindestens einmal wöchentlich komplett gesäubert werden.

Wenn Papageien nicht fliegen, klettern sie gerne. Eine fantasievolle Innenausstattung der Voliere, mit vielen unterschiedlichen Klettermöglichkeiten wie Ästen, Zweigen, Wurzeln, Stöcken, Seilen und Schaukeln, bietet Abwechslung. Gut geeignet sind natürliche Materialien, die nicht zu Verletzungen führen. Unterschiedliche Durchmesser sind auch wichtig, um die Fußmuskulatur der Vögel optimal zu trainieren. Zwischen den Sitzstangen sollten möglichst lange Wege entstehen.

Während der Paarungszeit brauchen Papageien Nistkästen, einigen Arten müssen sogar ganzjährig Schlafkästen zur Verfügung gestellt werden. Viele Vögel schätzen es, im Käfig und auch in größeren Volieren einen Schutzraum zu haben, in den sie sich zurückziehen können.

Um den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus beizubehalten, brauchen Papageien täglich entweder zwölf Stunden natürliches Tageslicht oder Tageslicht-Beleuchtung.

Fast alle Papageien lieben es, zu baden.  Es gibt viele Möglichkeiten, zum Beispiel eine Schale mit Wasser, in der der gesamte Vogel Platz hat. Manche Vögel freuen sich auch darüber, wenn sie mit Wassersprühflaschen angesprüht werden oder sie im Waschbecken oder sogar der Badewanne baden dürfen.

Stand: 13.03.2020, 18:59 Uhr