Obdachlose Menschen und ihre Hunde

Obdachlose Menschen und ihre Hunde

Mittlerweile gehören sie in jeder deutschen Großstadt zum Stadtbild: Obdachlose und ihre Hunde. Für viele Menschen, die mit ihrem Tier auf der Straße leben, ist der Hund oft der einzige dauerhafte soziale Kontakt. Mensch und Hund sind den ganzen Tag zusammen, aber das Leben auf der Straße mit Hund ist nicht einfach.

In den meisten Obdachlosenheimen und Suppenküchen werden Hunde nicht gerne gesehen oder sind verboten. Außerdem brauchen die Tiere regelmäßig Futter und müssen versorgt werden, auch medizinisch. Zum Glück gibt es immer mehr kostenlose Angebote für die Tiere von Wohnungslosen. In vielen Städten gibt es mittlerweile Tiertafeln, die kostenlos Futter an bedürftige Tierhalter verteilen. In einigen Städten gibt es zudem ehrenamtliche Tierärzte, die sich um die Hunde von Obdachlosen kümmern, so wie in Düsseldorf von der Organisation Underdog/Fifty/Fifty. Und einige Tierheime, wie das Tierheim in Bonn, bieten in den Wintermonaten den Hunden von Wohnungslosen kostenlose Schlafplätze an.

Autor: Stefan Servos

Stand: 08.03.2019, 12:24

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