Nie wieder Langweile bei Wohnungskatzen

Nie wieder Langweile bei Wohnungskatzen

Spielen ist für Wohnungskatzen besonders wichtig – als Ausgleich zum Freigang. Im Idealfall ist Spielen für Katzen ein Workout für Körper, Seele und Geist.

Beutespiele

Ein Korken, verziert mit zwei Federn, reicht schon als Beutespielzeug. Denn es hat die richtige Größe: wie ein reales Beutetier, zum Beispiel eine kleine Maus. Auf größeres Spielzeug reagieren die Katzen oft nicht.

Das klassische Angelspielzeug funktioniert auch sehr gut, wenn es richtig eingesetzt wird. Für die Katze ist es nur interessant, wenn man das Beutetier an der Angel vorsichtig und langsam von der Katze wegzieht. Es reicht nicht, die Angel einfach zu werfen.

Spielzeug dem Charakter der Katze anpassen

Aus einer leeren Küchenrolle, etwas zerdrücktem Zeitungspapier und Leckerlis lässt sich einfach ein Intelligenzspielzeug bauen. Für ältere und gehandicapte Katzen kann der Durchmesser der Papprolle größer sein, weil sie mit der Pfote dann leichter reinkommen. Gerade schüchterne Katzen mögen hektische Spiele nicht. Da kann beispielsweise eine Schnüffelblume das Richtige sein. Zwischen selbstgenähten Blütenblättern liegen die Leckerlis versteckt. Eine ruhige Beschäftigung mit Selbstbelohnung.

Beschäftigungsspielzeug für alle Sinne

Sehen, Tasten, Riechen, Schmecken kommen bei der Raschelbox zum Einsatz. Ein Pappkarton gefüllt mit verschiedenen Gegenständen und Materialien bietet immer neue Überraschungen. Ebenfalls spannend: eine große Schüssel mit Wasser und ein paar Leckerlis, die die Katze herausfischen soll. Da Katzen das Element Wasser eigentlich lieber meiden, ist es eine besondere Herausforderung für sie.

Spannung beibehalten

Die Spielsachen bleiben spannend, wenn sie weggeräumt und erst nach einiger Zeit wieder benutzt werden. Ein paar Sachen zur Beschäftigung sollten natürlich gerade für Wohnungskatzen bereit liegen. Nur Vorsicht bei Spielzeug, dessen Bestandteile verschluckt werden könnten.

Autorin: Katharina Hadem

Stand: 14.09.2018, 12:00

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