Miniatur-Bullterrier Jagger vor Gericht

Miniatur-Bullterrier Jagger vor Gericht Tiere suchen ein Zuhause 26.04.2020 UT Verfügbar bis 26.04.2021 WDR

Miniatur-Bullterrier Jagger vor Gericht

Miniatur-Bullterrier Jagger lebte zehn Jahre mit Polizistin Sarah unbescholten in mehreren Städten in Nordrhein-Westfalen. Erst 2015, als sie nach Düsseldorf ziehen, kommt es zu Problemen: Laut Amtsveterinär ist Jagger ein Standard-Bullterrier, und die stehen auf der Liste der gefährlichen Hunde. Der Rüde muss deshalb eventuell sogar abgegeben werden! Jaggers Familie gibt alles, um ihn nicht zu verlieren. Sie zieht dafür sogar bis vor das Oberverwaltungsgericht, wo er genau in Augenschein genommen wird.

Autorin: Katja Diepenbruck

Stand: 24.04.2020, 10:00

Kommentare zum Thema

1 Kommentar

  • 1 Dorothea Kurz 30.04.2020, 09:38 Uhr

    Ganz ehrlich. In diesem Bericht regt mich vor allen Dingen die Hundehalterin auf! Wie kann man einen Hund mit derartig langen Krallen herumlaufen lassen, der arme hat bestimmt höllische Schmerzen und kann ja kaum laufen. Das ist starke Vernachlässigung! Und der Maulkorb ist auch kein Maulkorb, sondern eine Maulschlinge, mit der das Tier nicht mal hecheln kann. Aus meiner Sicht tierschutzwidrig. Und wahrscheinlich wurde er auch einfach ohne Training übergestreift. Jeder Hund sollte einen gut sitzenden, passenden Maulkorb haben, ob er ihn nun braucht oder nicht, und dieser sollte vernünftig auftrainiert werden, dann kommt der Hund auch gut damit zurecht. Vielleicht sollte der WDR sich mal dieses Themas annehmen.