Menschenrechte für Menschenaffen?

Menschenrechte für Menschenaffen? Tiere suchen ein Zuhause 04.10.2020 06:13 Min. UT Verfügbar bis 04.10.2021 WDR Von Jörg E. Mayer

Menschenrechte für Menschenaffen?

Noch vor 20 Jahren galten Tiere juristisch als Sache. Inzwischen ist der Tierschutz auch im Grundgesetz verankert: Nun gelten Tiere als lebende Mitgeschöpfe. Eine neue Definition, die das Leiden vieler Tiere trotzdem nicht verändert hat. Vor allem für Menschenaffen fordern Tierrechtler schon länger mehr Rechte. In Freiheit verbringen Orang Utans zum Beispiel ihr ganzes Leben in den Bäumen. Eine Zoo-Gefangenschaft in nur drei bis vier Meter hohen Käfigen verursacht bei den Affen körperliche und psychische Schäden. Würden ihnen mehr Rechte zugestanden, könnte das sogar ihre Freilassung bewirken, wie im Fall des Orang-Utan-Weibchens Sandra in Argentinien.

Autor: Jörg E. Mayer

Stand: 01.10.2020, 15:34

Kommentare zum Thema

12 Kommentare

  • 12 Birgit Strittmatter 06.10.2020, 16:31 Uhr

    Mein Protest seit Jahren: Boykott der Zoos! Die Begründung nahezu ausgestorbene Arten retten zu wollen --- Schwachsinn! Lieber tot als jahrzehntelanges Martyrium im Gefängnis und tagsüber begafft zu werden. Für mich gibt es nur eine Lösung: Reduzierung der Menschheit durch Geburtenkontrolle weltweit, dann haben die Tiere wieder mehr Lebensraum zum Leben und Überleben.

  • 11 Angelika 04.10.2020, 20:56 Uhr

    Werden die Verantwortlichen - leider anscheinend geistig etwas unterbelichtet- nicht zur Rechenschaft gezogen?

  • 10 Brand Krefelder Zoo 4 04.10.2020, 19:38 Uhr

    Zwei Schimpansen überlebten verletzt und schwer traumatisiert. • Die Grundkonstruktion des Affenhauses war in einer massiven Betonbauweise errichtet, die eine Zeitlang Schutz gegen das Feuer bot. Deshalb lebten auch morgens noch mehrere Menschenaffen, die dann teils erschossen wurden. Den Verantwortlichen des Zoos hätte das bewusst sein müssen. Hätten also viel mehr Tiere überleben können, wenn man das berücksichtigt hätte und die Feuerwehr entsprechend informiert hätte? Ich gehe fest davon aus, da diese Frage mit ja beantwortet werden muss. Weiterhin stellt sich die wichtige Frage, wie es aktuell um den Brandschutz bei den anderen Häusern im Krefelder Zoo steht. Ist dieser gegeben? Und wenn nicht: Wird dieser kurzfristig nachgerüstet? Was ist mit einer Bannmeile für Feuerwerk in der nächsten Silvesternacht? Auch 10 Monate nach der Brandkatastrophe ist keine dieser Fragen von den Verantwortlichen beantwortet.

  • 9 Brand Krefelder Zoo 3 04.10.2020, 19:36 Uhr

    Die grausigen Fakten, die in den Tagen nach dem Brand Stück für Stück herauskamen, stellen auch die offiziellen Angaben zu den Abläufen in der Brandnacht in Frage: • So schrieb die Feuerwehr in ihre Pressenotiz zur Brandnacht, dass sie beim Eintreffen kurz nach Mitternacht davon ausgegangen ist, dass alle Tiere bereits tot wären und das Affenhaus deshalb kontrolliert abbrennen ließ. Doch wieso stellte die Feuerwehr beim Eintreffen am Brandort fest, dass alle Tiere tot wären, wenn Stunden später die Verantwortlichen des Zoos das Affenhaus von Polizisten mit Maschinengewehren umstellen ließ, um alle Tiere zu erschießen, die versuchen würden, der Feuersbrunst zu entkommen? Tatsächlich fand man erst am nächsten Morgen, ca. 10 Stunden nach dem Brand, mehrere lebende Menschenaffen. Mindestens ein Gorilla wurde mit einem Maschinengewehr erschossen. Dieses wurde jedoch erst bekannt, nachdem der NRW-Landtag Tage später über die Brandnacht debattierte.

  • 8 Brand Krefelder Zoo 2 04.10.2020, 19:35 Uhr

    Die ersten Antworten, die den Pressekonferenzen und Medien zu entnehmen waren: Nichts dergleichen war vom Land NRW und der Stadt Krefeld veranlasst worden, weil es gesetzlich nicht vorgeschrieben wäre. Die Tiere wurden offensichtlich vorsätzlich schutzlos den Gefahren ausgesetzt. Und dies bei einem weltweit renommierten Zoo, der maßgeblich zu Zuchterfolgen und Arterhaltung von stark gefährdeten Arten beiträgt. Einem Zoo, der Großes für die Arterhaltung u.a. von Nashörnern geleistet hat. Einem Zoo, dessen Direktor, Herr Dr. Wolfgang Dreßen, ein sehr hohes Ansehen genießt. Tierfreunde in der ganzen Welt fragten sich entsetzt, warum das Land NRW und die Stadt Krefeld den Tieren in diesem Zoo nicht einmal ein Mindestmaß an Schutz ermöglichten? • Wurde das Leben der Tiere finanziellen Aspekten untergeordnet? • War das Geld für den Brand- und Wachschutz nicht vorhanden, da die Krefelder Stadtkasse durch die diversen Skandale in der Vergangenheit geplündert wurde?

  • 7 Brand Krefelder Zoo 1 04.10.2020, 19:34 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren, wie Sie wissen, hatte es in der letzten Silvesternacht im Krefelder Zoo eine furchtbare Brandkatastrophe gegeben. Je mehr entsetzlich Fakten ans Licht kamen, umso mehr Fragen stellen sich. Das Interesse, diese Fragen zu beantworten, scheint jedoch allgemein nicht sehr hoch zu sein, da es „nur“ um Tiere geht und eine kollektive Mitschuld diverser Verantwortlicher vorliegt. Bereits als die ersten Meldungen bekannt wurden, fragten sich viele Bürger ungläubig, wie diese Feuersbrunst überhaupt möglich war. • Warum gab es keine verstärke Brandwache in dieser besonders gefährlichen Nacht? • Warum gab es keine Bannmeile für Feuerwerk rund um den Zoo? Einem Ort, wo viele scheue und empfindliche Tiere schutzlos dem Getöse ausgesetzt sind? • Warum gab es keinen Brandschutz in dem Affenhaus? • Wieso ließ man die Tiere im Zoo in dieser lauten und gefährlichen Nacht ohne Betreuung?

  • 6 Ute Schmidt aus Hagen 04.10.2020, 19:03 Uhr

    Hallo liebes Team, ich bin sehr dafür das Tiere Rechte bekommen. Ich finde alle Tiere haben das recht darauf. Außerdem sollten einige Tierarten gar nicht in Zoos gehalten werden. Dazu gehören alle Tiere die nicht artgerecht gehalten werden können. EISBÄREN AUF BETON geht gar nicht. Ich könnte noch viel mehr aufzählen Raubtiere, alle Affen arten und viele mehr aber das würde diesen Rahmen sprengen. Aus diesem Grund brauchen Tiere Rechte damit wir Menschen nicht alles mit ihnen machen können was wir wollen. Wie diesen abscheulichen handel mit Hunde und Katzen Welpen . Liebe Grüße Ute Schmidt

  • 5 Carmen Achenbach 04.10.2020, 18:40 Uhr

    Egal welches Tier!!! KEINES SOLLTE nur eine Sache sein. Strafen für gequälte Tiere sollten HÄRTER sein . NIEMAND HAT DAS RECHT ein Lebewesen zu quälen oder zu verletzen Oder einfach so zu töten.!!! Nutztiere müssen auch nicht so leben bis zur Schlachtung. Auch da muss etwas passieren!!! Wir haben unsere Einstellung geändert. ES MUSS SICH ETWAS VERÄNDERN!!!

  • 4 Myriam Schneider 04.10.2020, 18:31 Uhr

    Menschen Affen sind Lebewesen wie jeder von uns. Z.hlück war in Argentinien einen Richterin mit Intelligenz und Gefühl die Sandra die Freiheit gab. Die Frau hat der Himmel verdient wie auch Herr Collins Goldner. Warum gibt es so weniger Menschen, die Menschen sind????warum ist der spezie Mensch so egoistisch, so bösartig gefühllos????????frage ich mich täglich.

  • 3 Antonietta 03.10.2020, 14:36 Uhr

    Was Sie tun können: Um das Leid von Menschenaffen in Zoos zu beenden, gibt es nur eine Lösung: einen sofortigen Zucht- und Importstopp! Bitte helfen Sie den Tieren, indem Sie keine Zoos besuchen. Klären Sie Ihr Umfeld über das Leid von Menschenaffen in Zoos auf und bitten Sie Freunde und Familie darum, zoologische Einrichtungen nicht zu unterstützen.

  • 2 Antonietta 03.10.2020, 14:31 Uhr

    (Der Link auf United for Animal Rights bei Facebook wurde entfernt, da die Angabe hier nicht zulässig ist. Der Admin) Tierrechtsmarsch: United for Animal Rights & Gegen ein Neues Affengefängnis im Krefelder Zoo! Samstag, 24. Oktober 2020 von 10:30 bis 17:00 Sprödentalplatz, 47799 Krefeld