Kuhparadies statt Schlachthof: Die Geschichte einer Lebensrettung

Kuhparadies statt Schlachthof: Die Geschichte einer Lebensrettung Tiere suchen ein Zuhause 22.11.2020 08:15 Min. UT Verfügbar bis 22.11.2021 WDR

Kuhparadies statt Schlachthof: Die Geschichte einer Lebensrettung

Bulle John-Boy war schon immer etwas anders als die anderen 120 Rinder im Landwirtschaftshof in Mülheim an der Ruhr. Er ist außergewöhnlich friedlich und zutraulich. Und so setzte eine Tierfreundin mit Hilfe des Vereins „Notpfote Animal Rescue“ eine Rettungsaktion in Gang, die ihm den Weg zum Schlachter ersparen sollte. Auch John-Boys bisherige Halter sind froh, denn der zutrauliche Bulle war ihnen längst ans Herz gewachsen.

Autor: Goran Marcovic-Schomburg

Stand: 20.11.2020, 10:00

Kommentare zum Thema

4 Kommentare

  • 4 Georg Kremer 23.11.2020, 13:13 Uhr

    Ein toller Beitrag!

  • 3 Inge Küfner 22.11.2020, 18:44 Uhr

    Es ist schön, dass sie in letzter Zeit auch über sogenannte "Nutztiere" berichten. Diese werden leider sehr oft vergessen und ihr Schicksal kann noch grausamer sein als das von Hund und Katze. Ich hatte Tränen in den Augen und werde mich informieren, wie man diesen tierrettern helfen kann. Würde kein Fleisch mehr gegessen, wäre das besser für uns Menschen, den Tieren und auch unserer Umwelt. Für diese 2 Rinder ist die Welt nun in Ordnung - Danke !

    Antworten (3)
    • Almut 22.11.2020, 22:19 Uhr

      Hallo Inge, da schließe ich mich vollen Herzens an. Sowohl, was die Tierrettungen angeht, als auch die konsequente Entscheidung für pflanzenbasierte Lebensmittel und tierleidfreie Produkte. Wie heißt der Gnadenhof auf dem John-Boy und seine Freundin nun in Sicherheit sind? Ich möchte auch gerne unterstützen. Danke, wenn jemand antwortet. Grüße!

    • WDR.de 23.11.2020, 16:08 Uhr

      Hallo Almut, Wenden Sie sich bitte direkt an den Verein Notpfote. Kontaktinfos finden Sie auf der Homepage unter https://notpfote.de/ Mit freundlichen Grüßen, der Admin

    • WDR.de 23.11.2020, 16:09 Uhr

      -

  • 2 Antonietta 21.11.2020, 08:21 Uhr

    „TIERWOHL“ ALS MARKETING-GAG 75 % der Bevölkerung möchten, dass Fleisch aus „artgerechter Tierhaltung“ stammt, und glauben gerne den Werbeversprechen vom „glücklichen Tier“. Lebensmittelindustrie und Schlachtgiganten bieten zwecks Marktsicherung Fleisch mit undurchsichtigen „Tierwohl-Labels“ an. Wer dazu greift, bekommt Fleisch von Tieren, die vielleicht unter minimal besseren, aber dennoch sehr schlechten Haltungsbedingungen litten – das gilt auch für die Fleischlabels verschiedener Tierschutzverbände. Auch Bio-Haltung garantiert kein „glückliches Tierleben“. Selbst wenn einige Tiere „artgerechter“ leben: Am Ende steht immer ein unnötiger und brutaler Tod im Schlachthof, meist bevor die Tiere überhaupt erwachsen sind.

  • 1 peter büchner 20.11.2020, 16:36 Uhr

    super verein leider wird der mensch immer fleisch essen ,aber wenn das fleisch teurer wäre dann vieleicht nicht mehr soviel!das bauernpärchen fand ich sehr emphatisch u wenn das fleisch teurer gemacht wird dann gebe es auch mehr solche bauern u die tiere könnten so vieleicht artgerechter u länger leben ........mir geht es nicht um fleisch essen oder nicht ,sondern um das moralische umgehn mit tieren Quallfleisch vermeiden sollte dabei höchstes gebot sein!