Illegaler Welpenhandel

Illegaler Welpenhandel Tiere suchen ein Zuhause 25.04.2021 10:31 Min. Verfügbar bis 25.04.2022 WDR

Illegaler Welpenhandel

Seit dem Beginn der Pandemie boomt das Geschäft mit Welpen noch stärker als sonst. Ein großer Markt, auf dem vor allem unseriöse Züchter verdienen wollen. Ein Großteil der unseriös angebotenen Welpen stammt aus Vermehrerstationen in Osteuropa. Sie werden entweder direkt über Online-Kleinanzeigenportale oder über deutsche Händler verkauft. Leidtragende sind die Welpen, die oft zu jung von ihren Müttern getrennt werden, anfällig sind für Krankheiten oder keine gültigen Impfpapiere haben. Sie müssen dann aus ihrem neuen Zuhause herausgenommen werden und so lange in eine Quarantänestation, bis der Imfpschutz steht. Die wertvolle Zeit ihrer wichtigen Prägephase verbringen sie damit in Isolation. Häufig sind sie schon beim Verkauf krank, schwach und apathisch – manche sterben innerhalb kurzer Zeit. Ein einkalkulierter Verlust, denn die Gewinnspanne für die skrupellosen Händler ist riesig.

Autorin: Maike Jecke

Stand: 23.04.2021, 10:00

Kommentare zum Thema

3 Kommentare

  • 3 Gabriele Richter 26.04.2021, 16:53 Uhr

    Hallo, ich verfolge immer Ihre Sendung und habe auch die letzte Sendung gesehen. Der illegale Welpenhandel ist furchtbar. Trotzdem wollte ich nachfragen, ob einer dieser Maltipoo noch zu vergeben ist? Ich bin auf der Suche nach einem Maltipoo - weil Allergiker und 2. Person ist blind. Deshalb suchen wir einen Welpen, der dann gleich in diese Situation hineinwächst. Außerdem soll ein Pudel dabei sein, weil diese sehr intelligent sind und auch mit schwierigen Situationen klarkommen. Wir sind beide 61 Jahre alt, ich bin selbständig und habe mein Büro im Haus. Garten ist auch vorhanden. Wir sind aus Bayern - Würzburg - . Es wäre schön, wenn ich eine Info bekäme. Vielen Dank. Mit freundlichen Grüßen

    Antworten (1)
    • WDR.de 27.04.2021, 13:35 Uhr

      Liebe Frau Richter, wenn Sie Interesse an einem der vorgestellten Tiere haben, dann wenden Sie sich doch bitte direkt an das betreffende Tierheim. Mit freundlichen Grüßen, der Admin

  • 2 Christoph Heming 25.04.2021, 18:49 Uhr

    Das Interesse an Tierheim-Tieren könnte gesteigert werden, indem diese bundesweit von der Hundesteuer befreit werden. Mir ist klar, dass bisher die lokale Hundesteuer-Satzung ausschlaggebend ist, teilweise gibt es schon zeitlich befristete Steuerentlastungen für Tierschutz-Tiere. Jedoch müsste einmal ein derartiger bundesweiter Vorstoß gemacht werden, um ein Umdenken einzuleiten. Außerdem kann es m. E. nicht angehen, dass TierschützerInnen immer wieder - vielfach ehrenamtlich - die Suppe auslöffeln müssen, die Profiteure von Tierelend den Tieren einbrocken. Hier mehr den Staat in die Pflicht nehmen! Wenn Tierschutz schon Staatsziel ist!

  • 1 Wiktorija Bobrowa 24.04.2021, 07:50 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)